Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:16
20.03.2023

 

Von Agron Sadiku für die Redaktion Eine Hamburger Kanzlei klagt seit dem 25 Januar 2023 gegen Max Brym. Zuerst will dieser Herr Devolli bestimmte Artikel auf Kosova Aktuell gelöscht sehen. Anschließend will er eine Schadenersatzklage einreichen. Angeblich unterstellen wir diesem

Unternehmen in Kosova, in kriminelle Machenschaften und Ausbeutung verstrickt zu sein. Jawohl dieser Mischkonzern und die Brüder Devolli steuerten jahrelang das politische Geschehen in Kosova. Die Devolli Group war eng verbunden mit dem Clan Pronto. Dazu gibt es viele Artikel auf Kosova Aktuell. Kosova Aktuell betreibt keine Unterstellungen sondern schreibt die Wahrheit. Herr Brym wird keine Abmahnung unterzeichnen. Einer Schadenersatzklage sehen wir gelassen entgegen. Angeblich hat Shkelzim Devolli von einer deutschen Bank keinen Kredit wegen bestimmter Artikel auf Kosova Aktuell erhalten. In dem Schreiben der Kanzlei werden Zitate des kosovarischen Ministerpräsidenten als nicht „ beweiskräftig“ dargestellt. Wir streben ein Verfahren in Kosova an. Aber egal ob in Kosova oder Deutschland wir werden Albin Kurti als Zeugen laden. Dazu den jetzigen Verkehrsminister Liburn Aliu, sowie die kosovarische Justizministerin Haxhiu. Um zu begreifen worum es geht unten einige ältere Artikel aus Kosova Aktuell. Dann einen direkten Auszug aus einem Artikel vom 27. April 2017 um den es hauptsächlich geht.



Dokumentation



  • Die kriminell kapitalistische Devolli GROUP in Kosova
  • Von Max Brym


Am 19. April hielt Albin Kurti von der "Bewegung für Selbstbestimmung VV" eine vielbeachtete Parlamentsrede gegen die Machenschaften des Mischkonzerns der Brüder Devolli (Devolli GRUPPE). Die Rede stellte klar, wie der Reichtum der Brüder Blerim und Shkëlqim Devolli zustande kam. Innerhalb kürzester Zeit wurden Millionen angehäuft, der Konzern durchdringt mit seinem Profitinteressen auf monopolistische Weise die Ökonomie Kosovas. Der Konzern produziert Mehl, Milch, Bier und ist stark im Mobilfunkbereich tätig. Auch gehört der Gruppe der Fernsehsender "Klan Kosova" usw. Die Brüder wurde reich weil u.a.  der politischen

Pronto Clan in Kosova, gegen finanzielle Zuwendungen alle Geschäftsfelder öffnete. In den öffentlich bekannt gewordenen Telefongesprächen von Adem Grabovci (PDK "Pronto Gespräche") erklärte Devolli, dem Politiker Grabovci, was er sich wünsche. Der Chefkoch sprach mit dem politischen Koch und erteilte Anweisungen. Die Devolli GROUP missbraucht nicht nur öffentliche Mittel und beutet Arbeiter aus, sondern sie ruiniert planmäßig die Landwirte Kosovas. In enger Kooperation mit dem Geschäftsmann und Politiker Ramiz Kelmendi, sowie Margarita Kadriu, werden viele Produkte aus Serbien importiert. Serbien subventioniert den Export nach Kosova mit 500 Millionen Euro pro Jahr. Speziell über das Unternehmen von Ramiz Kelmendi landen "Pflanzenschutzmittel" auf dem kosovarischen Markt. Die Devolli GROUP senkt permanent die Erzeugerpreise für die Bauern. Es gibt ein großes Bauernsterben in Kosova. Devolli schuf ein Monopol in vielen ökonomischen Bereichen. Sie zerstören die landwirtschaftlichen Flächen in Kosova. Getreide importiert die Devolli GROUP aus Serbien und flutet damit den kosovarischen und mittlerweile auch weite Teile des albanischen Marktes. Es wird Tierfutter aus Serbien durch den Konzern importiert, welches nachweislich von minderer Qualität ist und die Tiere und die Menschen gesundheitlich gefährdet. Mittlerweile importiert die Devolli GROUP sogar Weizen aus Russland und Italien. Den Bauern bleibt oft nur noch der Strick als Ausweg. Fast alle importierten "Billigprodukte" sind gesundheitsgefährdend. Aber der Staat wurde von dem monopolistischen Konzern gekapert und schaut weg oder leistet aktive Beihilfe. Die Erzeugerpreise für Weizen und Mais sinken in Kosova rapide. Zölle für die importierten Waren werden nicht bezahlt. Nirgendwo wird der kosovarische Bauer und Konsument geschützt. Hin und wieder steht in kosovarischen Zeitungen etwas über eingeschmuggeltes Mehl, Brot und Kekse durch die Devolli GRUPPE. Aber es passiert nichts. Wer die Machenschaften des kapitalistischen Konzerns benennt wird  als "linksradikaler Staatsfeind" angegriffen. Besonders, die im Westen angesehene Journalistin Arbana Xharra tut sich hierbei hervor. Devolli hat das absolute Monopol, an allen Transaktionen aus dem öffentlichen Sektor beteiligt zu sein. Jede Privatisierung ist mit den Verträgen an die Devolli GROUP verbunden. Der Konzern ist auch am Straßenbau beteiligt und im Immobiliengeschäft tätig. Ihren Geschäftssitz hat die Devolli GRUPPE in Malta registriert. Die mit der Devolli GROUP verbundenen Firmen Rukolli und Elkos sind in Panama und Luxemburg registriert. Steuern  werden nicht in  Kosova bezahlt. Dafür reist eine Verwandte von Parlamentspräsident Kadri Vesel,i öfter im "diplomatischen Auftrag" nach Panama. Es zeigt sich wieder einmal, dass sich kapitalistische Konzerne nicht mit Selbstbestimmung, Patriotismus oder gar sozialer Gleichheit vertragen.



Unten noch einige Links

 

http://www.kosova-aktuell.de/kommentare/14-analysen/2595-die-kosovarischen-millionaere-sind-parteipolitiker

 

http://www.kosova-aktuell.de/oekonomie/3380-die-kriminell-kapitalistische-devolli-group-in-kosova

http://www.kosova-aktuell.de/2-uncategorised/3652-r

 

http://www.kosova-aktuell.de/kommentare/3751-rrofft

 

http://www.kosova-aktuell.de/kommentare/14-analysen/2595-die-kosovarischen-millionaere-sind-parteipolitiker

Foto Max Brym 

Max Brym (@enver008) / Twitter