Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:03
15.09.2019

Bern, 10. März 2015 Migrant/innen übergeben Resolution an Nationalratspräsidenten Keine Ausschaffung von Mitbürger/innenMigrant/innenorganisationen haben eine Resolution an Nationalratspräsident Stéphane Rossini übergeben. Darin fordern sie ein Verbot für Ausschaffungen von Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben.

Parlamentarier/innen unterstützen das Anliegen. Anlässlich der morgigen Debatte im Nationalrat über die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative haben eine Vielzahl von Migrant/innenorganisationen eine Resolution gegen die Ausschaffung von in der Schweiz aufgewachsenen Menschen an Nationalratspräsident Stéphane Rossini überreicht. Die Resolution war am ersten schweizerischen Kongress der Migrant/innen und Menschen mit Migrationshintergrund am 7. Februar in Bern beschlossen worden. Rund 250 Teilnehmende und über 50 Organisationen postulierten dort eine solidarische Migrationspolitik.

Lebensmittelpunkt berücksichtigen
„Heimat ist dort, wo man aufgewachsen ist“, heisst es in der Resolution. Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Schweiz haben, dürften deshalb nicht ausgeschafft werden, fordern die beteiligten Organisationen, darunter die Gewerkschaft Unia, Second@s plus, Federazione Colonie Libere Italiane, Fabbrica di Zurigo und Marea Granate. Es ist nicht mit grundlegenden Menschenrechten vereinbar, jemanden des Landes zu verweisen, der seine Familie und sozialen Kontakte in der Schweiz hat.

Breite Bewegung der Migrant/innen
Neben der Resolution überreichten die Aktivist/innen dem Nationalratspräsidenten weitere Forderungen des Migrant/innenkongresses sowie ein Manifest der Bewegung. Darin bezeichnen sie die Schweiz als ein „von Migration geprägtes Land“ und verlangen gleiche Rechte für Migrant/innen. Unterstützt wurde die Aktion von mehreren Nationalrät/innen, welche die Übergabe begleiteten.

Rita Schiavi, Mitglied Geschäftsleitung Unia, 079 440 89 20
Kijan Espahangizi, Second@s plus, 076 222 81 93


„Medienmitteilung
Bern, 10. März 2015
 
Migrant/innen übergeben Resolution an Nationalratspräsidenten

Keine Ausschaffung von Mitbürger/innen
 
Migrant/innenorganisationen haben eine Resolution an Nationalratspräsident Stéphane Rossini übergeben. Darin fordern sie ein Verbot für Ausschaffungen von Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Parlamentarier/innen unterstützen das Anliegen.
 
Anlässlich der morgigen Debatte im Nationalrat über die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative haben eine Vielzahl von Migrant/innenorganisationen eine Resolution gegen die Ausschaffung von in der Schweiz aufgewachsenen Menschen an Nationalratspräsident Stéphane Rossini überreicht. Die Resolution war am ersten schweizerischen Kongress der Migrant/innen und Menschen mit Migrationshintergrund am 7. Februar in Bern beschlossen worden. Rund 250 Teilnehmende und über 50 Organisationen postulierten dort eine solidarische Migrationspolitik.
 
Lebensmittelpunkt berücksichtigen
„Heimat ist dort, wo man aufgewachsen ist“, heisst es in der Resolution. Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Schweiz haben, dürften deshalb nicht ausgeschafft werden, fordern die beteiligten Organisationen, darunter die Gewerkschaft Unia, Second@s plus, Federazione Colonie Libere Italiane, Fabbrica di Zurigo und Marea Granate. Es ist nicht mit grundlegenden Menschenrechten vereinbar, jemanden des Landes zu verweisen, der seine Familie und sozialen Kontakte in der Schweiz hat.
 
Breite Bewegung der Migrant/innen
Neben der Resolution überreichten die Aktivist/innen dem Nationalratspräsidenten weitere Forderungen des Migrant/innenkongresses sowie ein Manifest der Bewegung. Darin bezeichnen sie die Schweiz als ein „von Migration geprägtes Land“ und verlangen gleiche Rechte für Migrant/innen. Unterstützt wurde die Aktion von mehreren Nationalrät/innen, welche die Übergabe begleiteten.
 
Rita Schiavi, Mitglied Geschäftsleitung Unia, 079 440 89 20
Kijan Espahangizi, Second@s plus, 076 222 81 93“