Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
22:40
14.11.2018

Die bekannte albanische Publizistin Kimete Berisha, welche in den sozialen Netzwerken sehr aktiv ist hat einen bemerkenswerten Artikel gegen den arbeiterfeindlichen kosovarischen Premierminister Ramush Haradinaj geschrieben. Besonders geht sie auf die entsetzliche Lage der Arbeiter im privatisieren Sektor ein Wir dokumentieren den Artikel in Auszügen. Dokumentation: „ Es ist

nicht demokratisch die Beschäftigten im privatisierten Bereich der Wirtschaft wie Sklaven zu behandeln. -------- Die Menschen werden nicht wie Menschen behandelt----- Die Arbeiter sind gezwungen unter unsäglichen Bedingungen zu arbeiten---- Wo bleibt, die offiziell vorhandene Arbeitsinspektion Herr Premierminister? -------- Ständig werden Arbeiter mit Entlassungen bedroht. Die Arbeiter werden unter Druck gesetzt und eingeschüchtert. Die Löhne sind extrem niedrig. Dennoch werden die Löhne oftmals nicht ausbezahlt. Die Löhne der Arbeiter verschwinden in bestimmten Taschen. Oft werden Arbeiter gezwungen auf den Urlaub zu verzichten und zu arbeiten. Die Arbeiter haben kein Wiederspruchsrecht. Meist arbeiten die Menschen ohne Arbeitsverträge. Der verzweifelte Arbeiter sieht den Kapitalisten nur wenn er ihn entlässt. Die Arbeiter in Kosova sind nicht nur Lohnsklaven. Sie werden offensichtlich wie Sklaven behandelt. Die Sklavenbesitzer fahren teure Wägen. Sie sind Verbrecher. Die Arbeiter müssen im Krankheitsfall arbeiten. Der Arzt steht dem hilflos gegenüber. Den Arbeitern wird oft die Pause am Arbeitstag gestrichen. Wenn es Arbeitspausen gibt werden sie nicht bezahlt. Schöne und arme Mädchen werden zu unsäglichen Dingen gezwungen. Im privatisierten Sektor gibt es keinerlei Arbeiter und Menschenrechte. Das Blut der Sklaven, das Blut der Arbeiter wird ausgesaugt. Wo siehst du Rambo nach hundert Tagen deiner Regierung „Erfolge“? Du selbst hast genug. Du bist Millionär. Dein Haus ist schöner als das Haus von Bill Clinton. Du musst dich nicht wegen Käse und Brot sorgen-------- Menschenrechte werden hier verletzt, und du sprichst von Erfolg! In einem Land, in dem es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es keinen Erfolg. Aber du persönlich hast einen großen Erfolg

Dein größter Erfolg in diesen 100 Tage war, in welcher Rekordzeit du dich ekelhaft gemacht hast--------- Aber du wirst für diese schreckliche Dinge geehrt. Nachsatz Es lohnt sich nicht, in diesem Land geehrt zu werden.-------

 

Übersetzung Max Brym

Anmerkung der Redaktion: In Kosova gibt es offiziell einen Mindestlohn von 170 € im Monat. Es existiert keine Krankenversicherung, sowie keine Arbeitslosenversicherung. Kürzlich lehnte die Regierung die Anhebung des Mindestlohnes ab. Angeblich würde dies ausländische Investoren abschrecken. Die Lebenshaltungskosten in Kosova sind bis auf Kaffe und Zigaretten mit den Lebenshaltungskosten in Deutschland vergleichbar. Gleichzeitig sitzen der Parlamentsabgeordnete von VV Albin Kurti und die Abgeordnete Donika Kadja Bujupi im Gefängnis. Vier Aktivisten von VV (Bewegung für Selbstbestimmung) wurden kürzlich vom faschistoiden Regime zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt. VV hat als einzige Partei, die soziale Gleichheit auf ihre Fahnen geschrieben. Ebenfalls im Gefängnis ist seit Anfang Oktober der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja.

Quelle http://mezemer.info/2017/12/15/berisha-rambo-ti-ke-pare-boll-je-milioner-shtepine-me-te-bukur-se-bil-klintoni/

 

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Foto Kimente Berisha und Ramush Haradinaj