Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
17:02
18.10.2017
Heraus zur Massendemonstration am 3. März in Prishtina
anglisht gjermanisht In ihrem Newsletter NR. 30 ruft die LPV zu einer neuerlichen Massendemonstration in Prishtina, am Samstag den 3. März ab 14 Uhr auf. Die Demonstration richtet sich gegen die sogenannten „Verhandlungen“ über Kosovas Zukunft. Die LPV geht davon aus, dass der Ahtissari Plan ein Diktat gegen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas ist. Außerdem soll die Demonstration dazu dienen, den aktuellen internationalen Polizeiterror, der am 10 Februar das Leben von Arben Xheladini und Mon Balaj kostete, anzuprangern.

Newsletter der- Bewegung für Selbstbestimmung- LPV- Ausgabe NR. 25 2007

Selbstbestimmung ist das Recht aller kolonisierter Völker. Fehlender bzw. mangelnder Fortschritt in Politik, Volkswirtschaft, Gesellschaft oder Bildung kann nicht als ein Vorwand für die Verzögerung der Unabhängigkeit dienen. (Resolution 1514 des UNO-Sicherheitsrates vom 14. Dezember 1960) Diese Woche im Newsletter: Am 27. Januar 2007 Demonstration in Genf- Allgemeine Veranstaltungen- Medienkampagne für den Bericht Ahtisaaris- Die Wahlen in Serbien boykottieren.

Das Recht Kosovas auf nationale Selbstbestimmung wird von der internationalen Staatengemeinschaft und dem serbischen Chauvinismus negiert. Der Bevölkerung wird das demokratische Recht, mittels eines Referendums seinen Willen frei zu bekunden, verweigert. Aus Kosova soll ein EU-Protektorat ala Bosnien werden. Dabei ist geplant in enger Kooperation mit dem serbischen Staat, Kosova entlang sogenannter ethnischer Kriterien zu teilen.

Die LPV führt am Donnerstag den 8. Juni eine große Demonstration gegen die kolonialistische Herrschaft der UNMIK in Prishtina durch. Immer mehr bundesdeutsche und internationale Medien werden auf die LPV mit dem charismatischen Albin Kurti an der Spitze aufmerksam. Grundsätzlich fordert die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) das Recht für die Bevölkerung Kosovas über ihre staatliche Zukunft mittels eines Referendums selbst zu entscheiden. Bei der Organisation handelt es sich um eine bürgerlich-demokratische Massenbewegung, die jede Form imperialer Fremdbestimmung über Kosova ablehnt.

Die LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) protestiert scharf gegen den Besuch des serbischen Ministerpräsidenten und anderer Regierungsmitglieder Serbiens in Kosova am 28 Juni. Als Provokation wird die Reise ausgerechnet am 28. Juli gewertet. Am 28 Juni 1989 hielt Slobodan Milosevic seine berüchtigte chauvinistische Rede auf dem „Amselfeld“. Jetzt erscheint ausgerechnet an diesem Datum, auf Einladung der „Serbisch-Orthodoxen Kirche“ die AKTUELLE serbische Regierungsmannschaft in Kosova. Dagegen ruft die LPV zu Demonstrationen und Blockaden auf.

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