Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
23:55
22.03.2019

 Nach den internationalen Regeln haben Diplomaten kein Recht, sich direkt in die inneren und äußeren Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen. Im Gegensatz zu diesen formalen Regularien mischen sich die internationalen Diplomaten jedoch ständig in die inneren Angelegenheiten Kosovas und Albaniens ein. Diese Einmischung erfolgt nicht maskiert, sondern sie  findet auf offener Bühne statt. Der freie Journalist Vedat

Xhymshiti aus Kosova schreibt dazu: „ Kosova ist ein internationales politisches Experiment. Im Namen der Entwicklung von Demokratie und Stabilität unterstützen diverse Diplomaten kontinuierlich korrupte Politiker in Kosova. Diese Diplomaten unterstützen die organisierte Kriminalität, um die außenpolitischen Interessen ihrer Länder zu verwirklichen.“ In der Tat, das Brüssler Abkommen zwischen Thaci und Dacic im April dieses Jahres legalisierte die kriminellen serbischen Strukturen in Nord Kosova. Im Juni wurde auf internationalen Vorschlag hin ein Amnestiegesetz im kosovarischen Parlament beschlossen. Alle wirtschaftlichen und politischen Verbrechen wurden amnestiert. Dabei gab es deckungsgleiche Interessen der serbischen und albanischen Mafia. Die in Kosova dirigierenden imperialen Staaten setzen auf die Mafia unter dem Schlagwort „ Stabilität“. Bestimmte Abgeordnete des kosovarischen Parlaments, welche gegen das Gesetz stimmen wollten wurden direkt von internationalen Botschaften erpresst. Die EULEX verfügt über umfangreiche Dossiers über viele Abgeordnete. In den Dossiers werden alle kriminellen Akte festgehalten. Sie bleiben in der Schublade solange der Politiker den internationalen Vorgaben entspricht. Sollte ein Politiker es wagen gegen imperiale Interessen zu votieren wird er erpresst. Die organisierte Kriminalität ist daher von Vorteil für die imperialen Staaten. Kein kosovarisches Gericht hat das Recht die Diebe und Gauner in der politischen Szene anzuklagen. Das ist der Inhalt des Amnestiegesetzes. Kosova untersteht allerdings der EU Rechtsaatsmission EULEX. Diese Mission darf anklagen. Letzteres ist das passende Druckmittel imperialer kolonialer Herrschaft in Kosova. Solange ein Politiker willig ist wird er nicht angeklagt. Sollte er allerdings die „ internationalen Freunde“ stören wird er unter Druck gesetzt. Verfolgt werden momentan ehemalige UCK Kommandeure durch die EULEX . Dies ist der Versuch den albanischen Widerstand gegen den serbischen Kolonialismus zu kriminalisieren. Keiner der Angeklagten wird wegen wirklicher Vergehen wie Korruption und illegaler Bereicherung nach dem Krieg 1999 angeklagt. Die Anklage durch die EULEX hat den Hintergrund den serbischen Appetit auf Kosova zu belassen Die Verbrechen und der Diebstahl aus vielen örtlichen politischen Parteien heraus wird hingegen toleriert, um eigene Macht im kolonialen Stil zu garantieren. Der Journalist Vedat Xhymshiti schreibt: „ Kosova ist in den Händen der lokalen und internationalen politischen Mafia, diese Mafiosi werden von den Vereinigten Staaten und der EU unterstützt.

 

Text in Englisch Quelle http://vedatxhymshiti.blogspot.de/2013/09/foreign-diplomacy-and-organized-crime.html