Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
05:48
22.08.2017

Gestern nahmen 30 neue Autobusse in Prishtina den Betrieb auf.  30 nagelneue Autobusse wurden auf der Linie 4 einer zentrale Linie  durch Prishtina welche am Park Germia endet eingesetzt. Die Busse werden täglich 16 Stunden von  06:00 Uhr bis 22.:00 auf der Linie verkehren. Gestern war die Benutzung für alle Bürger und Bürgerinnen kostenlos. Weitere Linien werden folgen. Die Busse verkehren im 5 Minuten Takt. Eine Preiserhöhung wird es nicht

geben.  Die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV welche mit Shpend Ahmeti  den Bürgermeister stellt setzt auf die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Generell setzt sich VV für die Interessen der Menschen und nicht für den privaten Profit in der Kommune ein. Max Brym schrieb dazu am 16 Februar 2016: „Die „Bewegung für Selbstbestimmung VV“ stellte seit Ende 2013 den Bürgermeister in Prishtina. Vorher war der jetzige Ministerpräsident Isa Mustafa, Bürgermeister in der Hauptstadt Kosovas. In dieser Zeit entstand kein einziger öffentlicher Kindergarten in der Stadt. Dafür aber jede Menge private Kindergärten, für zahlungskräftige Leute. Gegenwärtig errichtet die Stadt meist gegen den Widerstand der anderen Stadtratsfraktionen öffentliche Kindergärten, sowie medizinische Zentren in den Stadtteilen. Es gibt auch einen entscheidenden Wandel in der Stadtplanung. Es werden keine wilden Baumaßnahmen mehr geduldet. Früher durfte jeder gegen Bakschisch bauen wie er wollte. So entstanden viele Neubauten, speziell im Stadtteil Dragodan, ohne die erforderlichen Sicherheitsstandards. Der Abstand zwischen den Neubauten betrug in ganz Prishtina oftmals nur 5 Meter. Damit ist jetzt Schluss. Letzteres will aber die LDK Opposition nicht hinnehmen. Gemeinsam mit der PDK haben sie sich auf den Chef für Stadtarchitektur von VV Liburn Aliu eingeschossen. Aber es hilft nichts. Bürgermeister Shpend Ahmeti genießt breite Unterstützung aus der Bevölkerung.

Die Hauptstadt Kosovas erhält jetzt 51 neuen Busse mit hohem Standard. VV findet sich nicht damit ab, dass unter Isa Mustafa, bis eine Linie welche von  Schrottautobussen befahren werden, privatisiert wurden. Die Folge davon war, dass die Preise stiegen und die Busse speziell am Wochenende äußerst selten und unpünktlich verkehrten. Dafür wurde der Sohn von Isa Mustafa zum größten Taxiunternehmer in Prishtina. Ende des Jahres nun werden jetzt 51 neue Busse als öffentliche Verkehrsmittel in Prishtina im Fahrbetrieb sein. Um der Allgemeinheit bequeme und zuverlässig fahrende Verkehrsmittel anzubieten, nahm die Stadt einen Kredit bei der „ Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“ in Höhe von 10 Millionen Euro auf. Bedient werden soll dieser Kredit u.a. durch die Einführung von Steuern für private Betriebe, sowie durch Zahlungen der Immobilienhaie an die Kommune.“ Dass es mit den neuen Bussen etwas dauerte liegt am Widerstand der PDK und LDK im Stadtrat. VV hat dort keine Mehrheit. Letztendlich musste sich aber der Staat welcher laut Gesetz zu 60% für solche Projekte zahlen muss dem Willen der Bevölkerung beugen. Besonders verhasst bei den Immobilienspekulanten ist der Stadtarchiteckt von VV Liburn Aliu. Es gibt keine illegalen Bauten mehr und einige Immobilienhaie mussten ihre illegale Bautätigkeit einstellen. Andere Großinvestoren jammern, dass sie für die Kosten der Kanalisation, sowie infrastruktureller Maßnahmen herangezogen werden. Diese Leute setzen im nächsten Wahlgang auf eine Niederlage von VV. Sie werden sich täuschen. Öffentliche Busse, öffentliche Kindergärten, sowie neue Parkanlagen und öffentliche Plätze sind ein starkes Argument.

Fotos Gestern in Prishtina 


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