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09.09.2010
 
Aktuell
Die Tragödie am Fluss Tisar- Die Schuldigen sitzen in Brüssel und Prishtina Drucken
Geschrieben von Max Brym   
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Drei kleine Mädchen, Doruntina (8), Dafina (6,) und Agnes (2), sind wahrscheinlich zusammen mit ihren Eltern, vor drei Wochen im Fluss Tisar ertrunken. Bisher wurden 5 TOTE identifiziert, 11 andere gelten als Vermisst. Der Vorfall am Grenzfluss zwischen Serbien und Ungarn spielt allerdings im kosovarischen Wahlkampf keinerlei Rolle. Unter den

 vermissten Personen aus dem Tisa Fluss werden auch Personen aus einer Familie in Obelic vermutet. Ihr Verschwinden hat Fadil Mirena bekannt gegeben.. Mirena glaubt, dass in der Nacht zum 15. Oktober im Fluss, Rrahim Mirena, 35 zusammen mit seiner Frau, Valbonën 33 Jahre alt und ihre drei Töchter, Doruntina 8 Jahre alt, Agnes und Dafina 5 Jahre alt und 2 Jahre alt umgekommen sind. Beim letzten Gespräch mit Rrahim Mirena erklärte dieser: „ Wir planen unser Haus zu verkaufen, ich will mit meiner Familie nach Frankreich gehen“. Das gewagte Vorhaben wurde nur unternommen, weil die Lage in Kosova sich in jeglicher Hinsicht verschlechtert. Seit 10 Jahren regiert in Kosova ein internationales Kolonialregime. Die Bilanz der Missionen ist vernichtend. Kosova ist das ärmste Land in Kosova, mit steigender Armutstendenz. Die Privatisierungen haben Kosova nicht geholfen, im Gegenteil, die Arbeitslosigkeit wuchs sprunghaft an. In Kosova ist ohne Geld eine normale medizinische Versorgung unmöglich. Eine Perspektive gibt es in Kosova unter einem prokapitalistischen Kolonialregime nicht. Die sozial abgehobene Schicht von Kollaborateuren vertreten durch die Parteien, kümmern sich nur um ihren eigenen Geldbeutel. Die Tragödie am Fluss Tisar wird nur als Machenschaft von „kriminellen Schleuserbanden“ definiert. Selbstverständlich sind die Schleuserbanden kriminell, aber wer gibt ihnen in Kosova das nötige Futter ? Es ist die empfundene Aussichtslosigkeit ,die Menschen in Kosova in die Hand solcher Banden treibt. Für die ökonomische Situation in Kosova ist der reale Kapitalismus verantwortlich. Letzterer wird von der EULEX in Kosova exekutiert. Daneben gibt es Mafia Strukturen, welche den Ehrgeiz haben mittels illegaler Bereicherung und durch das Ausnützen von Staats und Parteifunktionen sich in eine normale bürgerliche Klasse zu verwandeln. Weder die EULEX noch die politische Kaste Kosovas sprechen über die Ursache der Tragödie im Fluss Tisar. Klar, denn dann müssten sie über sich selbst sprechen. Die Menschen aus Kosova wurden auch durch das Schengener Abkommen der EU getötet. Nach diesem Abkommen werden die Grenzen der EU schwer bewacht. Nicht EU Bürger bekommen keine legale Chance, in das angeblich gelobte EU- Gebiet zu gelangen Dafür gibt es Grenzsicherungsanlagen. Diese EU Grenzsicherungsanlagen töteten die Albaner aus Kosova.

 

 

Bild von 2 verschundenen Mädchen

 


 

 

 

 

 

 

 

 
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