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09.09.2010
 
Aktuell
Kosova - Albin Kurti erneut vor Gericht Drucken
Geschrieben von Kastriot Zeka   
Montag, 25. Januar 2010
Sie können es nicht lassen. Die EULEX setzt jetzt das politisch motivierte Strafverfahren gegen den bekanntesten Aktivisten der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) Albin Kurti fort. Gegen die Kriminellen aus Serbien in Kosovo und gegen die korrupten Politiker in Kosova gibt es hingegen keinerlei strafrechtliche Verfahren. Im Jahr 2007 wurde

Albin Kurti am 10. Februar verhaftet. Ausgerechnet Kurti wurde für die Morde eines rumänischen Polizeibataillons an den LPV- Aktivisten Arben Xheladini und Mon Balaj, verantwortlich gemacht. Anlässlich einer Demonstration der LPV wurden ,die beiden friedlichen Demonstranten getötet und 80 weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Die rumänischen Polizisten verließen nach dieser Tat umgehend das Land und erhielten in Rumänien Ehrenmedaillen. Der polizeiliche Einsatzleiter Steven Curtis verschwand damals umgehend aus Kosova. Die großen internationalen Organisationen für Menschenrechte, wie etwa Amnesty International kamen zu dem Schluss, dass die Demonstranten friedlich protestierten. Selbst Robert Dean, kam zu dem Ergebnis, dass die heftige Reaktion der Polizei „ übertrieben war“. Im letzten Jahr boten die internationalen Kräfte in Kosova den Familien der GETÖTETEN „ Schadensersatzzahlungen“ an. Allerdings weigerten sich die Familien Gelder für den Mord an ihren Söhnen anzunehmen. Am 15 Februar will die EULEX Mission den Prozess gegen Albin Kurti fortsetzen. Kurti war bereits von Februar 2007 bis Januar 2008 in politischer Haft.Er saß im Gefängnis wegen der Verbrechen der UNMIK nach dem Motto: „Der Dieb schreit haltet den Dieb“. Die Fortsetzung des Verfahrens gegen Kurti zeigt neuerlich den Charakter der EU Mission. Bedenkenlos setzt sie das Verhalten der UNMIK fort. Dies ist kein Zufall, denn die EULEX arbeitet unter der Schirmherrschaftt der UNMIK in Kosova, auf der Basis der UN Resolution 1244, wonach Kosova weiter Bestandteil Serbiens bleibt. Die EULEX nennt ihre Funktion „ Statusneutral“ aber ihre Aufgabe ist die Umsetzung des 6 Punkte Planes des UN Generalsekretärs. Diese 6 Punkte behandeln Kosova als koloniale Provinz unter dem Diktat der neuen Kolonialisten und der alten Kolonialmacht Serbien.

Die EULEX und die Kriminellen

Die EULEX hat nach eigenen Angaben 1.200 Dateien von der UNMIK über „besondere Fälle“ erhalten. Die meisten Dateien befassen sich mit korrupten Politikern, mit politischer und ökonomischer Kriminalität. Diese Dokumente lässt die EULEX im Panzerschrank liegen. Es ist in ihrem Interesse „erpressbare Politiker“ in Amt und Würden zu belassen. Keiner dieser Kriminellen wird der Politik der EULEX Mission widersprechen. Statt die Kriminellen anzuklagen wird neuerlich Albin Kurti wegen politischer Opposition verfolgt. Das ist nicht hinnehmbar, Solidarität ist gefragt.

Film über die Demonstration am 10. Februar 2007 inPrishtina

Filmi "10 Shkurti"


entnommen aus http://www.vetevendosje.org/

 

 
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