Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
12:43
30.03.2017

Auf einer Pressekonferenz der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VETËVENDOSJE ) wurden die neuen Maßnahmen zwecks Abschiebung von Aktivisten von VV nach Albanien scharf kritisiert. Vor zwei Tagen hat die Kosova Polizei an der Grenze zu Albanien eine als Koordinatorin im Büro von VV arbeitende Aktivistin an der Einreise gehindert. Die Kollegin Dejona Mihali, wurde drei Stunden an der Grenze festgehalten und nach Albanien

zurückgeschickt. Das Innenministerium verbannte bereits den Koordinator für internationale Beziehungen Bojken Abazi und den Berater von Visar Yimeri ( Vorsitzender von VV) Arber Zaimi nach Albanien. Ohne sich um Recht und Gesetz zu scheren deportiert das kosovarische Innenministerium politisch missliebige Personen nach Albanien. Bojken Abazi darf für zwei Jahre nicht mehr nach Kosova reisen und arbeiten, Arber Zaimi für 2 Monate und Dejona Mihali, jetzt für unbestimmte Zeit. VV definiert sich selbst als linke demokratische Kraft. Die Maßnahmen der Regierung sind illegal und politisch motiviert. Ein älterer Mann in Prishtina erklärte: „ Solche Aktionen kenne ich aus der Ära von Milosevic.“ Bis dato sind alle Fragen des Vorsitzenden der VV Fraktion im Parlament- Glauk Konjufca unbeantwortet geblieben. Die Gerichte verhandeln die Fälle nicht und lassen gesetzliche Fristen einfach verstreichen. Auf der anderen Seite der Medaille setzt Serbien Beamte in Kosova ein und serbische Chauvinisten haben kein Problem sich in Kosova zu bewegen. Nur linken albanischen Aktivisten wird die Einreise verboten oder sie werden deportiert. Ist es ein Zufall dass „ Präsident“ Thaci immer wieder vom „ Bruder Erdogan“ spricht? Eher nicht. Heute haben Aktivisten von VV das Auto von Innenminister Hyseni mit Farbbeuteln angegriffen. Das Geschrei der kosovarischen „ Erdoganisten“ ist groß.

 

Fota das Auto von Innenminister Skender Hyseni

thumbnail