Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
08:49
26.02.2017

Nach dem Tod von Astrit Dehari- Ein offenes Wort an die albanische Diaspora

In Kosova leben die meisten Menschen in Armut oder extremer Armut. Auf der anderen Seite bereichert sich eine kleine Minderheit- als Politiker getarnt- extrem. Die in die Öffentlichkeit gelangten Mitschnitte von Telefongesprächen zwischen Kadri Veseli, sowie die vielen Telefonate von Adem Grabovci belegen dies hinreichend. In den „ Pronto Gesprächen“ ging es darum alle Staatsfunktionen unabhängig von der Qualifikation aufzuteilen. Es ging und geht

diesen Leuten darum, ihre Millionen über die direkte Kontrolle des Staates zu vermehren. Über die kriminellen Machenschaften ist die EU- Mission   EULEX vollständig informiert und zum Teil sogar daran beteiligt. Kriminelle Politiker sind nützlich für bestimmte imperiale Staaten. Der kriminelle Politiker akzeptiert Zajdnica ( ein Abkommen mit Serbien) weil er sonst ins Gefängnis wandert. Der Kriminelle ist erpressbar. Er unterschreibt jedes Abkommen in Brüssel.  Deshalb ist er nützlich für Staaten mit ihren eigenen Interessen. Die politische Kaste Kosovas ist neoliberal und spielt die Rolle einer  Komparatorenbourgeoise. Ihre Herrschaft hat immer deutlicher werdende faschistoide Züge. Oppositionelle wandern ohne jegliche Beweise in die Gefängnisse des Landes. Zuletzt verstarb der 26 jährige politische Gefangene Astrit Dehari auf ungeklärte Weise in der Haftanstalt Prizren -oder im Krankenhaus- oder beim Transport ins Krankenhaus. . Zu diesem Fall gibt es missverständliche und völlig unlogische Erklärungen der staatlichen Institutionen.  Die Mutter von Astrit Dehari lehnte es   ab  ein Beileidstelegramm von Staatspräsident Hashim Thaci anzunehmen. Frau Dehari erklärte: „ Ich nehme nichts von den Mördern meines Sohnes an:“  Gleichzeitig wird einem anderen Häftling in Lipjan laufend das „ Schicksal von Astrit Dehari“ angedroht. Das sind eindeutig faschistische Methoden. Der Pronto Clan weiß, wie sehr er unter Druck steht. In einer Umfrage der Zeitung „ Zeri“ wurde ermittelt, dass sich gegenwärtig die Mehrheit der Menschen in Kosova Albin Kurti von VV (Bewegung für Selbstbestimmung) als Ministerpräsident  wünschen. Die politische Kaste Kosovas versucht ihre Herrschaft mit faschistoiden Methoden, Morden und Provokationen zu retten. In den EU Staaten ist dies kein Thema. Nur die albanische Diaspora kann und muss dies zum Thema machen. Wie wäre es mit einer Veranstaltungsreihe in Ländern wie Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien zur Frage : „ Politische Unterdrückung Verfolgung und Mord in Kosova“ ? Die Veranstaltungen sollten gemeinsam mit sozialen Initiativen, Gewerkschaften usw. gemacht werden. Selbstverständlich müssen diese Veranstaltungen in den jeweiligen Landessprachen stattfinden. Es muss Schluss sein mit Passivität sowie dem Rückzug ins eigene Schneckenhaus.  Überall in Europa muss die Lage in Kosova zum Thema werden. 

Albanien Flagge

 
Teilen