Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:15
09.04.2020
Seit 10. Februar befindet sich Albin Kurti, abgesehen von einer skurrilen Kurzunterbrechung, in den Haftanstalten Kosovas. Er sitzt eindeutig aus politischen Gründen im Gefängnis. UNMIK- Kolonialpolizisten töteten am 10. Februar zwei junge Menschen in Kosova. Ihr „Verbrechen“ war gegen den Ahtisaari-Plan zu sein. Auch die über 80 weiteren Verletzten vom 10. Februar erlaubten sich den „Luxus“gegen die Teilung des Landes sowie gegen jegliches Kolonialregime aufzustehen.

Die UNMIK Mörder  (rumänische Sonderpolizisten) durften das Land ungehindert verlassen, ihr Chef der Ire Curtis befindet sich ebenfalls außerhalb Kosovas. Albin Kurti hingegen der den friedlichen Protest tausender Menschen gegen die UNMIK, den serbischen Staat und die örtliche politische Mafia und Verräterclique anführte ist im Gefängnis.

Am 10. Februar setzte die UNMIK und die „ Verhandlungsgruppe“ auf Mord und Totschlag. Sie wendeten terroristische Methoden gegen friedliche Demonstranten an. Jeder der in Kosova Bedenken gegen den Ahtisaari-Plan und die UNMIK anmeldet ist einer latenten Bedrohung ausgesetzt. Der friedliche Protest auf der Straße oder in Versammlungen, gegen den Serbien begünstigenden Plan, wird mit Haft, Kugeln, oder Schlägen beantwortet. Dabei gibt es ein gut organisiertes Zusammenspiel zwischen der UNMIK und den Prügelbanden der sogenannten Parteien. Es geht wenn man von Unterdrückung in Kosova spricht, nicht nur um die Person Albin Kurti. Jeder und jede mit aufrechter Gesinnung oder einer abweichenden Meinung ist bedroht. Allerdings macht der Fall Kurti den Charakter des Kolonialregimes besonders deutlich. Zuerst wurde Kurti mit 30 Tagen Haft konfrontiert, dann wurde dies umstandslos auf weitere 60 Tage verlängert. Am Abend des 10. Mai wurde Kurti aus seiner Zelle in Prizren in „strengsten Hausarrest“ transferiert. Es war ihm ausdrücklich verboten die Wohnung zu verlassen mit Bekannten zu telefonieren oder gar Pressekonferenzen abzuhalten. Selbstverständlich hielt sich Albin Kurti nicht an diese repressive Fortsetzung seiner Haft. Bereits am 11. Mai wurde Kurti neuerlich verhaftet. Anfangs hieß es für 30 Stunden, aus denen flugs wieder 30 Tage wurden. Es ist damit zu rechnen, dass die Haft am 11. Juni neuerlich verlängert wird. Dies geschieht nicht weil sich die UNMIK so sicher und stabil fühlt, im Gegenteil, sie wissen genau dass das Volk die Selbstbestimmung wünscht. Ihr Terror und ihre Repression wird nichts nützen, denn das Volk wird seine Ambitionen durchsetzen. Der pseudodemokratische König UNMIK ist nackt und seine örtlichen Lakaien von Sejdiu, bis Thaci, sind nur noch peinlich. Auch ein neuer Monarch mit dem EU-Emblem wird sich nur mit Terror und Repression eine bestimmte Zeit halten können. Dem Publikum wird dies mit der Begrifflichkeit „ überwachte Unabhängigkeit“ verkauft.