Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
22:52
19.02.2018

Seit gestern gibt es in Kosovas Hauptstadt- Prishtina- ein dreitägiges Fahrverbot für Automobile. Die Luft wird langsam besser. Die Gesichtsmasken verschwinden aus dem Stadtbild Am Mittwoch haben Hunderte Menschen gegen die extreme Luftverschmutzung protestiert. Auf Transparenten und in Sprechchören forderten Demonstranten mit weißen Gesichtsmasken: 

“Vergiftet uns nicht!”. Auch die massiv aufgebotenen Polizisten trugen weiße Gesichtsmasken. Dadurch wurde der Charakter des Protestes unterstrichen. Die Stadtverwaltung hat am Mittwoch Autos aus der Innenstadt verbannt, um gegen die hohe Luftverschmutzung vorzugehen. Reuters schreibt: „ Die Bewohner wurden aufgefordert zu Hause zu bleiben.“ Das Ausmaß der Luftverschmutzung ist aber bereits seit mehreren Jahren bekannt. Offiziell ließ die US Botschaft in Prishtina vor zwei Jahren den Zustand der Luftverschmutzung

untersuchen. Seit damals liegt den kosovarischen Stellen der Bericht vor . Die Umweltbelastung in Prishtina ist teilweise höher als in chinesischen Städten. In Prishtina sterben die Leute häufiger an Atemwegserkrankungen und Krebs als in anderen Städten Europas. Das belegt auch eine Studie der Weltbank. Kinder sind häufig Opfer der Umweltverschmutzung und es leiden besonders ältere Personen. Der Hauptverursacher der Luftverschmutzung ist das Kohlekraftwerk in Obelic. Letzteres soll jetzt privatisiert und ausgebaut werden. Kosovas Regierung setzt weiter auf den Kohleabbau. Die nicht vorhandenen oder überalterten Filter in Obelic wurden absichtlich hingenommen. Dies war ein bewusster Akt, um den Preis für die Privatisierung, für den Investor niedrig zu halten. Das ausgesprochene Fahrverbot wegen starker Luftverschmutzung wird auch in anderen europäischen Ländern erwogen. Reuters meldet: „Die EU hatte erst am Dienstag ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, da auch in mehreren deutschen Großstädten die Stickoxid-Grenzwerte oft überschritten werden. Das Bundesverwaltungsgericht will Ende Februar über Fahrverbote in mehreren Großstädten entscheiden. Wegen der Luftverschmutzung sterben in jedem Jahr mehr als 400.000 Menschen in Europa verfrüht.“ Dem Streben nach Maximalprofit werden nicht nur in Kosova bedenkenlos Menschenleben geopfert. Es ist an der Zeit in Europa mit diesem System Schluss zu machen.

 PS Der Autor dieser Zeilen weil momentan in Prishtina. Sein Zigarettenkonsum ist hier das geringste aller Probleme.

 

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Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Dabei soll vor Ort recherchiert werden, mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

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Max Brym Chefredakteur von Kosova-Aktuell

 

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