Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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22.09.2017
Am 13. Mai meldete „KosovaLIVE“ erschütterndes aus Kosova. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2007 gab es in Kosova 30 gelungene Selbstmorde und 58 Selbstmordversuche. Die Statistik der Kolonialpolizei SHPK belegt mit diesen Zahlen wie grausam und perspektivlos die Lage im Land ist. Nach den „ amtlichen Untersuchungen“ steigt die Zahl der Selbstmorde in Kosova kontinuierlich an. Hauptursache für die Selbstmorde, ist den offiziellen Untersuchungen zufolge, die „ schwere ökonomische Lage“ in Kosova .

Am 10. Februar wurde der bekannteste Aktivist der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) Albin Kurti verhaftet. Kurti befindet sich seit drei Monaten in Untersuchungshaft. Auf einer Pressekonferenz der LPV in Prishtina nannte Glauk Konjufca, den Vorgang und die fortgesetzte Haft für Kurti , „ einen rein politischen Akt“. Konjufca wies darauf hin, „ dass Albin Kurti ein politischer Gefangener des UNMIK Regimes sei“.

Der 1. Mai gilt als internationaler Kampftag der Arbeiterklasse. Die Zeitung "Koha Ditore" nennt die Maifeierlichkeiten in Kosova- Fest der Arbeitslosen-. Diese Überschrift enthält eine gute Portion Zynismus, dennoch hat aber diese Überschrift einen realen Sinn. Gegenwärtig liegt die Zahl der Arbeitslosen bei annähernd 70% mit steigender Tendenz. In Peja sagte ein Passant gegenüber der Presse:

Rumänische UN-Polizeikräfte sind für den Tod von zwei Demonstranten bei der Kundgebung der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) am 10. Februar in Prishtina schuldig gesprochen worden.Dies verkündete der internationale Staatsanwalt Robert Dean am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Prishtina. Herr Robert Dean erklärte: „Das Ermittlungsteam sei nach einer sorgfältigen Untersuchung der auf die Demonstranten abgefeuerten Gummikugeln zu diesem Schluss gelangt. „. Die Spezialkugeln werden nur von Angehörigen des rumänischen UN-Polizeikontingentes im Kosovo verwendet.“

Gestern protestierten serbische Regierungsvertreter offiziell gegen Äußerungen des deutschen Botschafters in Beograd. Der deutsche Botschafter Andreas Zobel hatte die serbische Regierung davor gewarnt sich in der „ Kosovo-Frage“ weiter stur zu stellen. Dass auch Herr Zobel mit Freiheit und Selbstbestimmung für Kosova wenig am Hut hat, kam in den deutschsprachigen Medien jedoch kaum vor. Herr Zobel will für mindestens 20 Jahre eine EU-Mission in Kosova unterhalten.

In Kosova gibt es die Freiheit, durch kriminelle Aktivitäten reich zu werden. Diese Freiheit gewährt die UNMIK mit Vorliebe ihren örtlichen politischen Apologeten, die sich selbst „Elefantengruppe“ nennt.

In Kosova gibt es die Freiheit,

mit Frauen und Mädchen zu handeln. Nach einem Bericht von „Amnesty International“ vom April 2004 stellt das Hauptkontingent der Kunden ( 80%) das UNMIK Personal.


Der Ahtisaari Plan bezüglich Kosova wurde mittlerweile der UN vorgelegt. Das Begleitschreiben des Finnen Ahtisaari, enthält die Formulierung „überwachte Unabhängigkeit“. Die sogenannten politischen Elefanten Kosovas versichern permanent, dass der Plan und diese Definition des Statuses den Wünschen des Volkes in Kosova entspricht. Nichts ist jedoch weniger wahr als diese Behauptung. Der Plan teilt Kosova entlang ethnischer Kriterien und ermöglicht dem serbischen Staat direkt ( mittels der Sonderbeziehungen zu den serbischen Gemeinden) nach Kosova hineinzuregieren.