Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
09:44
17.10.2019

Bosnien brennt und das ist auch gut so. In der letzten Woche brannten Regierungsgebäude und Einrichtungen im bosnischen Pseudostaat. Es ist für die Menschen in Kosova enorm wichtig zu begreifen, um was es den Demonstranten in Bosnien geht. Dazu einige Zitate von Aktivisten aus Bosnien. Die „TAZ“ schreibt:“ Über seine  Motive befragt, antwortete einer der jungen Militanten, erst

müsse das zerstört werden, „was uns alle bedrückt“. Die Macht der nationalistischen Parteien, die Macht der kroatischen HDZ, der muslimischen SDA und der serbischen Nationalisten müsste gebrochen werden. Das Abkommen von Dayton sei schlecht für Bosnien. „Wir müssen jetzt zerstören, um wieder aufbauen zu können. Weg mit diesen korrupten Politikern.“ Diesen Aussagen ist nur zuzustimmen. Sie passen wenn genau überlegt wird, fast exakt zur Situation im Kosovo. Ein Universitätsprofessor in Sarajevo erklärte:“Wir brauchen eine Revolution, um endlich in Bosnien weiterzukommen. Die internationale Gemeinschaft hat diese Diebe und Banditen unterstützt, damit muss Schluss sein.“ Bosnien ist seit 1995 ethnisch geteilt. Im Land gibt es 170 verschiedene Minister. Diese Minister stecken jede Menge Kohle in ihre privaten Taschen. Der Privatisierungsprozess hat eine große Zahl von Arbeitsplätzen vernichtet. Auch in Kosova hat dieser Prozess , bis dato mehr als 76.000 Arbeitsplätze vernichtet. Kosova ist ethnisch geteilt und die serbischen Gemeinden- haben wie in Bosnien- jede Menge Sonderbefugnisse. Nun aber zurück zu den Ereignissen in Bosnien. In Bosnien sieht es so aus, als ob die Menschen trotz des von oben verordneten Nationalismus ihre gemeinsamen sozialen Interessen entdecken. Die Politiker in Bosnien sind teilweise abgetaucht. Ein Aktivist sagte gegenüber den Medien:“ „Wo sind denn alle Politiker, sitzen die in Butmir in der Zentrale der Eufor-Truppen und zittern dort?.“ Gegenwärtig gibt es Drohungen des Hohen Repräsentanten der EU in Bosnien gegenüber den demonstrierenden. Der Österreicher Valentin Inzko, drohte damit die Truppen der Eufor, gegen die demonstrierenden Massen in Bosnien einzusetzen. Damit wird der Charakter dieser Mission vollsätndig klar. Ein Aktivist erklärte dazu:“ „Das ist nichts neues, die Internationalen haben immer die Diebe und Verbrecher unterstützt.“ Ein Schelm werde dabei böses denkt. Die EULEX steht in Kosova ebenfalls an der Seite der Diebe und Verbrecher. Die Rebellion in Bosnien hat fast das gesamte Land erfasst. Was er Bewegung noch fehlt, ist eine wirkliche revolutionäre Führung. Die Massen in Bosnien können und wollen so nicht mehr weiterleben. Offensichtlich kann auch die herrschende Kaste, sowie bis dato nicht mehr weiter regieren. Die Armut ist zu groß , die Verzweiflung kennt keine Grenzen mehr. Die nationalistischen Spaltungsversuche scheinen in Bosnien, auf dem Müllhaufen der Geschichte zu landen. Dies ist gut und nicht schlecht. Die Menschen in Bosnien wollen, dass alle Menschen in einem geeinten Staat, die gleichen sozialen und demokratischen Rechte haben. Sie haben es satt als Kolonie behandelt zu werden. Rund 44 % der Bevölkerung sind arbeitslos. Soziale Leistungen, wie beispielsweise eine Krankenversicherung sind nur rudimentär vorhanden. Der Durchschnittslohn in Bosnien liegen bei 440 € pro Monat. Die Preise hingegen sind mit den Preisen in Mitteleuropa vergleichbar. Dagegen zu rebellieren ist absolut gerechtfertigt. Die bosnische Erfahrung darf auch in Kosova nicht ignoriert werden. Kosova ist ethnisch geteilt, diverse Politiker verfestigen diesen Zustand. Letzteres hat nur den Grund private Reichtümer anzuhäufen. Des zweite Bosnien auf dem Balkan, Kosova sollte sich ebenfalls erheben.