Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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12.12.2017

Immer wider passiert es, dass der Balkan nicht zur Ruhe kommt. Zwischen Kosova und Serbien gab es fast eine Auseinandersetzung wegen einem Zug, der die Anschrift „Kosovo je Serbja“ (Kosovo ist Serbien) trug und damit nach Kosova wollte. In Bosnien und Herzegowina streiten sich immer wider Serben und Bosnier, wegen der Republik Serpska .In Mazedonien kommt es  wegen des Status quo ,die Republik Mazedonien trägt im internationalen Verkehr meist die Bezeichnung The former Yugoslav Republic of Macedonia (F.Y.R.O.M., dt. Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) zu massiven Protesten wegen der möglichen

Einführung von Albanisch als zweiter Amtssprache. Der Balkan ist und bleibt ein Pulverfass, welches jederzeit explodieren kann. Die EU versucht sich an der Versöhnung dieser Länder, aber der Hass ist zu stark Die Balkanländer kommen immer wieder ins schwanken. Der Krieg ist noch nicht sehr lange vorbei und dennoch kommt es immer wieder vor, dass statt der Diplomatie sich gegenseitig der Krieg erklärt wird.  Dies betreiben bestimmte Gruppen um selbst im trockenen zu bleiben. Rechte, nationalistische und radikale Parteien gewinnen wieder Anhänger hinzu. Und  wenn der Krieg schon von der Tür steht dann fragt man sich wie es dazu kommen konnte ?  Eine Frage die man sich vor dem Eintritt in  einem Konflikt schon gestellt haben sollte. Dies ist wichtig, wenn der Frieden mehr als der Krieg geliebt wird. Die Politiker im Balkan zeigen ihre Muskeln. Einige fühlen sich stark weil der große Bruder Russland an ihrer  Seite steht. Anderen glauben daran die  Großmacht Amerika an ihrer Seite zu  haben. Im Serbischen Parlament hielt gestern die EU-Außenamtschefin ,Federica  Mogherini eine Rede. Ihre Rede wurde immer wieder unterbrochen von den Geschrei der radikalen Partien von Vojislav  Seselj. Sie riefen immer wider “Serbien, Russland, wir brauchen nicht die Union”. Weil die Beziehungen zwischen Serbien und  Kosova noch immer angespannt  sind  wurde  kürzlich eine Studie gemacht. In der Studie wurde gefragt  wie viele  Serben bereit für einen bewaffneten Konflikt mit  Kosovo seien. Gott sei Dank würden 74 Prozent der Serben eine bewaffnete Auseinandersetzung, um den Kosovo nicht unterstützen. Das zeigt, dass viele Serben die Nase voll haben vom Krieg.  Der Balkan hat in Wahrheit viele gemeinsame Probleme - Armut, Arbeitslosigkeit und korrupte Politiker- .

Foto Mustafë Mehmeti

 


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