Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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24.05.2017

Von mustafe-Mehmeti-aus-kosova Im Jahre 2008 wurde im Kosovo Die European Union Rule of Law Mission in Kosovo (EULEX) ins Leben gerufen. EULEX sollte die Regierung im Kosovo beim Aufbau von nachhaltigen rechtsstaatlichen Strukturen in den Bereichen Polizei, Justiz und Verwaltung und bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität und Korruption sowie bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen durch Anleitung, Beobachtung und Beratung unterstützen. Die Hoffnung für die Kosovaren damals wahr sehr groß. In den Medien berichtete man damals das EULEX die großen Fischen fangen wird, aber wie es bis jetzt aussieht fischt EULEX nur im kleinen Becken. Die Personalstärke der

europäischen Polizei- und Justizmission im Kosovo (Eulex) sollte nach Angaben mehreren Presseberichte von 1.600 auf 800 schrumpfen. Dennoch hat diese Mission in Kosovo viel Arbeit vor sich. Nach einem Bericht von Transparency International, bleibt die politische Korruption im Kosovo ein Problem. Das Land rangiert auf dem weltweiten Korruptionsindex auf Platz 95 von 175 Ländern. In dieser Hinsicht hat sich das Kosovo ein bisschen verbessert. Korruption und mangelte Investitionen in Kosovo führten zu hoher Arbeitslosigkeit im den neusten Staat Europas welches aber auch als das ärmsten Land auf diesem Kontinent gilt. 7 Jahre nach dem die EU-Rechtsstaatsmission in Kosovo ihre Arbeit begann verlieren die Kosovaren die Hoffnung auf ein besseres Leben. Als Protest auf der Suche nach einer besseren Zukunft flüchteten innerhalb kürzester Zeit aus dem Kosovo, Zehntausende Menschen und das vor den Augen der Kosovarischen Regierung und EULEX. Selbst die EU-Mission deren Aufgabe sein sollte Korruption zu bekämpfen wurde beschuldigt selbst in solche Affären verwickelt zu sein. Im April 2015, berichtete die -Neue Zürcher Zeitung-: „“Im Herbst 2014 trat die britische Eulex-Staatsanwältin Maria Bamieh an die Öffentlichkeit und warf einem italienischen Richter und einer tschechischen Kollegin vor, von der kosovarischen Mafia bestochen worden zu sein. Darauf wurde die Britin vom Amt suspendiert und eine ganze Kaskade von Untersuchungen eingeleitet“. Nach dem Kosovo Krieg begann die Privatisierung von öffentlichen Grundstücken und Fabriken, aber die meisten Privatisierungen scheiterten und statt neuer Arbeitsplatze gab es immer mehr Arbeitslosigkeit. Im Kosovo gab es schon Fortschritte aber für die Kosovaren sehen die Schrittfolgen so aus : „Eins vorn, zwei zurück“. Obwohl die Europäische Union Milliarden in Kosovo investiert hat, um ein Rechtstat aufzubauen und eine Marktwirtschaft zu etablieren wurde fast nichts erreicht. Leider wird auch der islamische Fundamentalismus immer stärker und viele arme Jugendlichen enden bei dem sogenannten islamischer Staat. Immer mehr junge, gut ausgebildete Bürger insbesondere Ärzte wandern in westliche Länder aus statt in ihrem Land ihren Beitrag zu leisten.

 

Mustafë Mehmeti aus Kosova

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