Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
16:51
18.10.2017

von Dr. Sadri Ramabaja Prishtinë, 28. April – Am 27. April haben die  faschistischen Phalangisten mit Masken das mazedonische Parlament besetzt. Sie haben  die Wahl eines albanischen Abgeordneter an der Spitze dieses Parlaments nicht ertragen können; sie können nicht eine moderne, bürgerliche Republik, akzeptieren. Eine Republik in der auch die albanischen Bürger gleichberechtigt sind. Am selben Tag, genau um 15.30 Uhr, nach dem Antonio Milloshovski, ein hoher Beamte vom WMRO / DPMNE,  der nationalistisch orientierte Partei von ex Premierminister, Nikola Georgiewski, kapierte  dass der Sozialdemokrat  Zaev und seine Partner zum

 Parlamentsvorsitzenden, den Albaner  Talat Xhaferi, einen  BDI Funktionär wählten fand eine Medienkonferenz vom WMRO / DPMNE, statt.  Dort wurde erklärt: " Die Menschen werden nicht ruhig bleiben, wenn sie  sehen wie  die Demokratie beseitigt wird“ Das war, de facto ein Befehl an  die Sicherheitskräfte. Diese stehen  weiter unter der  Kontrolle von WMRO/DPMN .  Die progressiven politische Kräfte in Mazedonien, einschließlich der Sozialdemokratischen Partei und einer Reihe anderer Parteien des linkes Spektrums, natürlich auch die Parteien der albanischen Blocks  haben Talat Xhaferi zum Parlamentspräsidenten gewählt. Das war ein richtiger demokratischer Schritt. Die Realität zeigt, dass dieser Schritt mit zu  grosser Verspätung erfolgte. Deswegen kann diese Maßnahme nicht ganz einfach zu einer friedlichen Lösung auf dem schwieriger Weg zu einer friedlichen Lösung im Prozess, der Veränderung und Staatsbildung, in Mazedonien führen. Das Parlament wurde von dem Kern des militanten Flügels der mazedonischen Falangisten angegriffen. Diese Faschisten protestieren in Permanenz  seit mehr als zwei Wochen in Skopje, skandierten rassistische und anti-albanischen Parolen. Unter ihnen waren die Menschen in schwarzen Masken, die nach Berichten von Augenzeugen, untereinander Serbisch und Russisch  gesprochen haben. Die Geheiminformationen sprechen davon, dass unter ihnen  auch russische-serbische Spezialisten waren welche von  ihrer Basis in Nis, in Serbien nach Skopje in den  letzte zwei Wochen regelmäßig gekommen sind. Die wichtigsten Angrifsziele  dieser faschistische Falangisten sind: Zoran Zaev und Ali Ahmeti. Aber da der  Vorsitzende der  BDI-Ali Ahmeti vorgewarnt wurde war er auch kein Angriffsziel im Parlament. Deswegen wante sich die  Wut gegen  Dr. Zijadin Sela. Obwohl in der  Parlamentssitzung vom 4. April der Weg zu einer demokratischen Lösung eröffnet wurde konnte der neue Primierminister nicht auf legaler Basis gewählt werden. Die Zukunft  von Mazedonien ist nach den letzten Ereignissen extrem unsicher geworden. Kaum zu glauben das, die Kräfte von SDSM ( Sozialdemokraten) und den albanischen Faktor, ohne Hilfe aus Westen, die Situation unter Kontrolle, halten können. Die rassistischen Phalanx als  Teil der VMRO / DPMNE haben seit  langer  Zeit , die ganze Staatsstrukturen unter Kontrolle. Wen man nur Aufnahmen der  uniformierten Hooligans und dieser Banditen mit Masken und ohne Masken anschaut, ist die Schlussfolgerung klar: Mazedonien hat als Staat den klinischen Tod erlebt. Eine Rückkehr in das realen Leben von Mazedoniens aus dem klinischen Tod, dem Austritt aus diesem Chaos, kann nur mit einem starken Reaktion der westlichen Faktoren, in erster Linie der Vereinigten Staaten, erreicht werden. Natürlich ist die Regierung in dieser Hinsicht -von Tirana in erster Linie, aber auch von Prishtina-, sollten sich verabschieden von den Positionen die  politischen Misere ala Rugova, friedlich zu lösen. Friedenensappelle an die  Adresse der Faschisten und Rassisten sind illosionär. Die Zajevit Anweisung ( Hilferuf an die russische Armee)   ist als ein Faktor für das Chaos in Mazedonien mitverantwortlich. Das muss ernst genommen werden.  Mazedonien ist auch im zweiten Jahrzehnt des XXI Jahrhunderts  ein  neuralgischer Punkt im Interesse der  Grossmächte geblieben. Vergleichbar  mit dem  Ende der Ära des Osmanischen Reiches und nach dem Zweiten Weltkrieges. Die politische Geschichte des  Balkans  beweist, dass das Scheitern des Balkanförderation nach dem Zweiten Weltkrieg,von Meinungsverschiedenheiten über das Schicksal von Mazedonien herrührte . Eine militärische Operation in Form der KFOR (Kosova) bleibt die einzige Möglichkeit, die Kontrolle über das Chaos zu übernehmen und den Staat zu etablieren. Sonst wird das Chaos die gesamte Region anstecken.

 

Anmerkung der Redaktion- Wir bedanken uns für den Gastkommentar. Gleichzeitig weisen wir daraufhin, dass nur die einfachen Menschen in Mazedonien ihre Probleme selbst lösen können und müssen. Sie müssen selbst gewaltsam das gegenwärtige Regieme stürzen. Jede ausländische Intervention lehnen wir entschieden ab. 

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