Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
22:53
19.02.2018

Von Jutta Schulz Iranische Marxisten und Marxistinnen besetzen die Bühne der Rosa Luxemburg Konferenz der Jungen Welt am 13. Januar in Berlin. Im Internet publizierte ein Teilnehmer an der Konferenz: „Sie fordern Solidarität mit der Bewegung im Iran und kritisieren den Teil der deutschen Linken, der seine Solidarität verweigert. Sie sagen: "das Prinzip der Feind meines Feindes 

ist mein Freund- das ist keine linke Haltung, sondern bürgerlicher Pragmatismus! Darüber müssen wir als Antiimperialisten diskutieren!" Die junge Welt dreht das Mikro ab, ein Teil der Zuhörer pfeift sie aus und die Moderation unterbricht laut durch das Mikro. Ein anderer Teil der TeilnehmerInnen skandiert "Hoch die internationale Solidarität" um die IranerInnen und KurdInnen zu unterstützen. Schließlich schlägt die Moderation vor, die AktivistInnen durch das lautstarke Singen der Internationalen zu übertönen, ein großer Teil der Zuhörer stimmt ein. Eine Schande, dass so etwas bei einer Konferenz im Namen des Internationalismus passieren kann! Chinesische Regimevertreter können unangefochten Vorträge über ihre "Zusammenarbeit" mit Afrika halten, und iranische MarxistInnen werden mit dem Singen der INTERNATIONALEN von der Bühne gejagt! Und jetzt tut man so als wäre nichts gewesen Ich bin absolut schockiert und kann nicht verstehen, warum Linke wenn sie so etwas sehen nicht ausrasten, ihre Solidarität bekunden oder vor Scham und Wut in Tränen ausbrechen. Solidarität mit den kämpfenden Linken im Iran, eine Linke die sich aus "taktischen" Gründen und dem eigenen Ego von den Forderungen der iranischen Bevölkerung abwendet und auf die Seite der iranischen Polizei stellt hat ihren Namen nicht verdient!“ Dieser Bewertung kann man sich nur anschließen. Die „ Junge Welt“ welche neben antimarxistischen Irrlichtern- auch einige gute Autoren hat- schweigt sich was die Chefredaktion angeht weitgehend über die Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechtes von Katalonien aus. Das letzte Wahlergebnis brachte den Anhängern der Sezession eine Mehrheit im Parlament. Dennoch wird diese Mehrheit nicht entscheiden dürfen, da der chauvinistische spanische Staat gewählte Abgeordnete im Gefängnis sitzen lässt und andere per Haftbefehl sucht. In Sachen Kosova hat die „ Junge Welt“ immer noch die Haltung des 2009 geschassten Redakteurs Jürgen Elsässer. Dieser mittlerweile rechtsradikale Publizist stellte sich auf die Seite des Mörders Milosevic und der serbischen Tschetniks getreu dem Motto: „ Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Weite Teile der bundesdeutschen Linken lehnen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas bis heute ab. Das ist eine reale Querfront. Die FPÖ in Österreich sowie die Front National in Frankreich positionieren sich ebenso gegen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. In Sachen Iran haben viele Redakteure der „ Jungen Welt“ die selbe Haltung, wie der ansonsten von der JW Redaktion zurecht gemiedene K.F. Jebsen. Dieser nannte den Aufstand im Iran „ eine Verschwörung der Geheimdienste der USA und Israels“. Rosa Luxemburg im roten Himmel übergibt sich gerade.

 

Dokumentation Die folgende Rede konnte von den iranischen Genossen, die Samstag 13. das Podium der Rosa-Luxemburg Konferenz in Berlin besetzten, nicht bis zum Ende gehalten werden.

 

http://www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=63662&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=6ff9dcc51b

Bild vom Protest 

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen auf einer Bühne

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Dabei soll vor Ort recherchiert werden, mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

Vielen Dank für eure Spenden im Voraus

 

Max Brym Chefredakteur von Kosova-Aktuell

 

Spenden

Zahlt Bitte ein unter -Verantwortung für Flüchtlinge e.V. Sparkasse Leipzig Kontonummer: 1090088457 BLZ: 86055592 IBAN: DE26860555921090088457 Verwendungszweck: Kosova Aktuell-

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------