Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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25.10.2021

Von Astrit Bregu Die Parlamentswahl in Kosova am 14 Februar war ein politisches Erdbeben. Nach den bis jetzt vorliegenden Zahlen hat die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV 47,85% der Stimmen erhalten. Das sind knapp 22% mehr als bei den letzten Wahlen. Die meisten Persönlichkeitsstimmen erhielt Albin Kurti (Vorsitzender von VV). Kurti übertraf die Stimmenzahl von Ibrahim Rugova aus dem Jahr 2001. Mit der Ausnahme einiger weniger kleiner ländlichen Regionen

bzw. das Drenica Gebiet gewann VV in allen großen Städten ( Prishtina 64%) Mitrovica, Prizeren, Peja und Ferizaj. Zudem in dem Großteil der ländlichen Gebiete. Gewählt wurde VV von der Masse der Arbeiter, der Jugend, der Kleinbauern und besonders stark von Frauen (Stimmenanteil weit über 60%). VV kann im Bündnis mit den kleineren Parteien beispielsweise der Roma, Ashkali und Goranen regieren. Alle alten Parteien der Mafia PDK, LDK und AAK werden nicht benötigt. Es kann sogar noch zu einer absoluten Mehrheit von VV kommen. Denn es sind noch nicht alle Stimmen aus der Diaspora ausgezählt. Warum VV vor allen Dingen von der breiten Masse gewählt wurde zeigt ein Plakat von VV welches Arber Zaimi auf Facebook veröffentlichte. Auf dem Wahlplakat steht -250 Euro Mindestlohn- 40 Stundenwoche- Schluss mit illegaler Beschäftigung- Zaimi selbst schreibt dazu was im Programm von VV steht:“ Mit Arbeitsvertrag, Kranken-und Rentenversicherung. Genug mit der Sklaverei nicht registrierter Arbeit.“. Es bleibt abzuwarten ob ein linkssozialdemokratisches Programm genügt um entschieden vorwärtszuschreiten. Alle Beispiele weltweit zeigen, dass ein marxistisches Programm nötig ist.

 

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