Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.09.2019
Am 15. November sind in Kosova sogenannte Kommunalwahlen. Die Führer der „Parteien“ hecheln von Ort zu Ort und versprechen -infrastrukturelle- Wohltaten. Alle von PDK, LDK, AAK AKR und LDD sprechen von „historischen Wahlen. In der Tat, seit den Wahlen in Kosova beginnend mit dem Jahr 1992 sind alle Wahlen „historisch“. Geändert haben

die Wahlen allerdings nichts. Besonders absurd ist jedoch diese Wahl. Premier Hashim Thaci verspricht jedem Ort Investitionen in Millionenhöhe. Woher das Geld kommen soll sagt er jedoch nicht. Thaci versprach beispielsweise Investitionen in Peja in der Höhe von 155 Millionen Euro. Herr Afrim Morina schreibt zu dieser Kampagne: „ Das Versprechen von jedem Führer für Kapitalanlagen, sind aufgeblasen und unglaubwürdig. Alle Berechnungen zeigen, dass die lokale Macht drei bis vier Mal mehr als das Budget der Regierung Kosovas investieren wird.“ Dies ist reinster Betrug. Die politischen Parteien selbst könnten zwar die Mittel dafür auftreiben, was kaum geschehen wird. Die Parteien sind „GESCHÄFTLICHE UNTERNEHMEN“, welche staatliche und kommunale Machtpositionen nur benutzen, um sich selbst zu bereichern. Sie reisen im Wahlkampf mit luxuriösen Automobilen herum, speisen in teuren Restaurants. Nebenbei versuchen sie die Bürger zu überzeugen ihnen ihre Stimme zu geben. Das einzige was in diesen Wahlen wirklich entschieden wird, ist die Legalisierung von sechs neuen serbischen Gemeinden. Letzteres sieht der Athisarri- Plan für den alle Politiker waren, zwingend vor. Dadurch wird es auf 25% des Landes rein serbische Parallelstrukturen mit legalisierten Sonderkontakten zu Belgrad geben. Auch aus diesem Grund sollten diese Wahlen boykottiert werden. Den kosovarischen Politikern ist der Arme an der Straßenecke egal. Sie sehen nicht die hungernden Kinder oder die Menschen ohne Zähne. Wichtig ist ihnen nur ihr eigener Geldbeutel. Die Füllung dieser Geldbeutel legalisiert die Kolonialmacht EULEX, um willfähige Politiker zu haben. Die Korruption ist deshalb durchaus im Interesse der Kolonialherren.

S.B Bern