Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.09.2019

Der serbische Staat versucht mittels engerer Beziehungen mit China und Lybien neue politische und wirtschaftliche Perspektiven zu verwirklichen. Bekanntlich gibt es in Serbien trotz oder gerade wegen des nationalistischen Kurses unter demokratischer Maskerade eine tiefe wirtschaftliche Krise. Die von der Politik geschürten Erwartungen werden aber von Ökonomen gedämpft – etwa bezüglich

der jüngsten Annäherung an Peking. Die Kosten der Ware Arbeitskraft sind in Serbien wesentlich teurer als in China. Serbien hat kaum Güter, die für den Export nach Fernost interessant sein könnten. Die Zeitung “Presse” aus Wien bemerkt dazu: “Schon aus dem ähnlichen Abkommen mit Russland habe Serbien „keinerlei Nutzen“ gezogen, meint der Ökonom Aleksander Stevanovi?. Es könne keine strategische Partnerschaft zwischen „David und Goliath“ geben.” Damit wird der Nagel auf den Kopf getroffen, im Kapitalismus frisst der Starke den SCHWACHEN. Dies ist auch in Kosova der Fall. Die Marktoeffnung und die Privatisierung bringen nichts als Armut.