Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.09.2019
Die Herren Politiker bei uns sagen wir wären unabhängig und frei. Nichts ist aber weniger wahr als diese Behauptung. In Kosova herrscht ein internationales koloniales Konglomerat. Es besteht aus der UNMIK, der EULEX und dem ICR. Jedes Gesetz und jede Entscheidung liegt in der Hand der internationalen Beauftragten. Daneben dürfen örtliche Kollaborateure sich als Politiker ausgeben und sich bereichern. Unser Land ist ethnisch geteilt, der Einfluss des serbischen Staates ist

ungebrochen. Daran ändert auch die Ablehnung der Reise des serbischen „ Kosovo- Beauftragten“ durch die kosovarische Regierung nichts. Letztendlich liegt die Entscheidung in dieser Angelegenheit bei der UNMIK und EULEX. Es sieht momentan so aus, als ob der kosovarischen „ Regierung“ diesmal ein Zuckerstück gereicht wird, um den Schein beizubehalten. Die internationalen Aufseher nennen ihre Herrschaft demokratisch auf der Basis der „Multhietnizität“. In Wahrheit ist die stetige Bezugnahme auf diesen Begriff ein ausgeklügeltes koloniales Manöver. Die Menschen werden unter dieser Doktrin einerseits in Ethnien gespalten und andererseits ihrer nationalen Identität beraubt. Das Spiel läuft unter dem Motto, „ teile und herrsche“. Der Mensch gilt nicht als Mensch mit gleichen Rechten und Pflichten sondern als ethnisch kulturelles Phänomen. Über ihm stehen koloniale Institutionen, die den Menschen das Prädikat der Kultur oder der Wildheit ausstellen. Entscheidend ist jedoch der wirklich kulturvolle Kampf um Selbstbestimmung. Es geht darum ein souveränes Kosova zu erkämpfen, indem auch die Klassenfrage gestellt wird. Es muss ein Ende haben mit der Ausbeutung, der sozialen Not und der Privatisierung.