Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
06:31
18.08.2019
Auf der Website der „ Bewegung für Selbstbestimmung „ ( LPV) in Kosovo  ist zu lesen: "Der Bericht des Menschenrechtsvereins KMDLNJ bestätigt den Polizeiterror in Kosova am 14. Januar. Ebenso der Bericht  von Amnesty International und den Bericht des Bürgerbeauftragten. Sie bestätigen den enormen Einsatz von Tränengas, Pfefferspray, und von  Wasserwerfer gegen Demonstranten, bei  Temperaturen unter Null Grad Celsius.

Gezielt wurden Schläge auf die Köpfe von Demonstranten mit Schlagstöcken durchgeführt.  Gefangene wurden die Hände gefesselt. All diese Dinge sind polizeiliche Straftaten.


Auch die gewaltsame Festnahme von Abgeordneten der „Bewegung für Selbstbestimmung“ stellt eine Verletzung von Artikel 75 Absatz 2 der Verfassung und Artikel 9 Absatz 2  dar.------Zur gleichen Zeit wurde die  Unantastbarkeit der Menschenwürde geschützt durch die  Verfassung nach  Art. 23, beseitigt.------- Keine Macht darf Menschen aus anderen Ländern das Recht  nehmen sich den  Protesten anzuschließen. Das Recht auf Protest ist ein universelles Recht, und jede Regierung hat die Verpflichtung, die internationalen Normen, die bürgerlichen und politischen Freiheiten zu implementieren. Unsere  Landsleute aus der Republik Albanien, wurden durch die Kosovo-Polizei an der Grenze verhaftet.------ Albanische Bürger  aus der Republik Mazedonien durften die Grenze nach Kosova nicht überqueren. Der Staat  Kosova, verletze das Recht auf Freizügigkeit. Die Regierung drohte schon vor dem 14 Januar mittels ihrer Sprache Gewalt an. Damit sollten die Bürger eingeschüchtert werden. Es kam dann auch zu den brutalen Akten am 14. Januar. Wir erleben gegenwärtig einen institutionalisierte Autoritarismus durch die Staatspolizei".-------

VETËVENDOSJE! lädt alle Bürger ein  am  22. Januar, ab  13:00 wieder an den Grenzpunkten zu demonstrieren

Übersetzung Max Brym

PS: Anbei ein Video über den Polizeiterror. Am Schluss sieht man wie die Polizei brutal einen Kameramann zusammenschlägt. Der „Journalistenverband Kosovas“ protestierte gegen den Polizeiterror im Allgemeinen und gegen den brutalen Umgang mit den Medien im BESONDEREN.

http://www.youtube.com/watch?v=OHM2QC64v7k