Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
11:29
30.11.2020
Vollbild anzeigenSeit Donnerstag versucht die KFOR, die Straßenblockaden im Norden Kosovos aufzuheben. Die KFOR und die EULEX betonen, dass es ihnen nur um die „Bewegungsfreiheit für EULEX und NATO geht“. Klar seit Wochen war die KFOR an zwei Grenzübergängen im Norden Kosovas vollständig blockiert. Die Mitarbeiter der EULEX und die KFOR Soldaten mussten aus der Luft, per Hubschrauber versorgt werden. Wenn eine Blockade aufgelöst wird entsteht Ruck  -Zuck eine neue Barrikade. Es gibt in vielen Fällen bei diesem Katz und Mausspiel Verletzte auf beiden Seiten. Interessant ist, dass die EULEX keine Bewegungsfreiheit für alle Bürger im Norden Kosovas fordert, sondern nur Bewegungsfreiheit für sich selbst. Damit unterstützt die EULEX objektiv die ethnische Teilung Kosovas.

 

Wie die Bundeswehr die Sache sieht Presseschau Dokumentation

Kosovo: Lageentwicklung am Grenzübergang Brnjak

Pristina, 20.10.2011, Einstellzeit: 19 Uhr.
Nachdem zwischen Vertretern serbischer Gemeinden und der Kosovo Force (KFOR) keine Einigung bezüglich des Räumens illegal errichteter Straßensperren erzielt werden konnte, begannen KFOR-Kräfte in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober mit der Durchsetzung der Bewegungsfreiheit entlang der Straße zum Grenzüb...ergang Brnjak.

Kosovo: Brennpunkt auf dem Balkan (Quelle: Bundeswehr/Bucurescu)

Dieser Auftrag gehört auch zum Aufgabenspektrum des deutsch-österreichischen ORF-Bataillons. So nehmen deutsche, österreichische und portugiesische Soldaten an der derzeitigen Operation teil, die noch andauert.

Aufgrund von Rauchentwicklung und Nebenwirkungen von eingesetztem Tränengas befinden sich derzeit acht KFOR-Soldaten in sanitätsdienstlicher Versorgung. Deutsche Soldaten sind nicht betroffen.

Stand: 18.30 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

Hintergrund
Die Kosovo Force: Beitrag zur Vernetzten Sicherheit
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Stand vom: 20.10.11 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg

 

Der Focus zum Konflikt -

Ein Sprecher der von der Nato geführten 5 000 Soldaten starken Kosovo-Friedensmission sagte, ein Teil der Barrikaden sei geräumt, die Auseinandersetzungen dauerten aber an. Die Serben versuchten, die Barrikaden zu verstärken, während serbische Führer ihre Leute aufriefen, friedlich zu bleiben. Die serbische Beamtin Slavisa Ristic sagte, die Serben würden wenn nötig einen Monat lang auf den Barrikaden bleiben. „Wir werden nicht gehen, bevor sie abgezogen sind“,Am Mittwoch hatten die Führer der Kosovo-Serben die Forderung der Nato nach voller Bewegungsfreiheit erneut abgelehnt. Die Sperren würden ausschließlich für Friedenstruppen und humanitäre Hilfe geöffnet. Sie baten um Hilfe Serbiens.

http://www.focus.de/politik/ausland/kosovo-konflikt-nato-soldaten-raeumen-strassensperren_aid_676597.html