Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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27.06.2019
Vollbild anzeigenIhr Regiedebüt gab Angelina Jolie mit dem Film „In the Land of Blood and Honey“. Gestern in Berlin nahm die bekannte Hollywood Schauspielerin dazu auf einer Pressekonferenz   Stellung. Der Auftritt von Angelina Jolie war nicht nur glamourös sondern auch sachlich und bewegend. Angelina Jolies, in sehr hohen High Heels und einem schlichten, für diese Jahreszeit viel zu dünnen, beigen Abendkleid war einfach umwerfend.  Souverän schmetterte Sie die Kritik an

ihrem Film durch eine serbische Journalistin ab. Ruhig erwähnt Sie dass in ihrem Film Filme alle Ethnien aus Bosnien-Herzegowina vertreten seien: Kroaten, Serben und Muslime.  Die „Frankfurter Rundschau schreibt: „Und sie berichtet von der schmerzvollen Erinnerungsarbeit, die alle gemeinsam bei den Dreharbeiten durchleben mussten. „Ich habe erst kürzlich das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz besucht," sagt sie, direkt an die serbische Journalistin gerichtet, „und dabei die Tafeln mit den Namen der Opfer sehr genau studiert. Ich habe sehr viele serbische Namen darauf gelesen. Es waren Serben, die damals gegen die Nazis kämpften, Serben, die damals die Opfer waren.“ Sie macht eine Pause. „Und im Bosnienkrieg waren viele Serben die Aggressoren. Mich hat die Frage umgetrieben, wie so etwas passieren konnte, in den 90er-Jahren, trotz aller Kenntnisse über Genozide, die wir in der jüngeren Geschichte haben. Ich hoffe sehr, dass mein Film eine Debatte darüber anstößt. Nur… dazu muss man ihn sich erst mal ansehen.“ Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen ausser der Bemerkung, wie verblödet der serbische Chauvinismus wieder einmal auftritt. Der Film ist nicht antiserbisch sondern ein Film gegen die brutale nationalistisch motivierte Gewalt, an der viele Serben in der jüngsten Geschichte als Täter teilnahmen.