Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
19:39
18.08.2019
 Vollbild anzeigenAm vergangenen Freitag reiste der serbische Staatschef nach Kosovo. Er besuchte dabei das Kloster in Decan. Auf seinem Fahrweg kam es zu schweren Ausschreitungen. Steine wurden geworfen und viele Aktivsten der  Bewegung für Selbstbestimmung * LPV*  behinderten, die Fahrt der Kolonne des Präsidenten . Viele deutsche Medien berichteten über die Ausschreitungen. In einigen Organen wurde der LPV *wüster Nationalismus* vorgeworfen. Diese Vorwürfe

lösen sich allerdings in Luft auf, wenn man die Fakten kennt. Herr Tadic erkl'rte vollmundig> *Er werde Kosova niemals anerkennen*. Das Kloster Decan geniest einen * Sonderstatus*. Dem Kloster wurden 1000 Hektar Grund vor einigen Jahren zugeteilt. Das Gebiet ist abgesperrt und zig albanische Bauern wurden dadurch enteignet. Bis vor einigen Jahren wurde traditionell das Kloster von einer albanischen Familie geschützt. All dies wurde unter der Macht der UNMIK/ EULEX beseitigt. Die orthodoxen Kloster und Kirchen werden als serbisch definiert. Dadurch ist eine permanent gespannte Situation geschaffen. Herr Tadic verschärft mit seinem Besuch diese Spannungen. Nach der LPV sollten alle Kirchen und Kloster allen Menschen in Kosova auf der Basis der Religionsfreiheit gehören. Präsident Tadic will davon nichts hören. Er und die EULEX verschärfen nur die Spannungen. Nebenbei bemerkt, was hat eigentlich ein serbisches Staatsoberhaupt in Kosova verloren. Serbien beansprucht Kosova nach Verfassung für sich. Es ist auch eine Schande der kosovarischen Regierung, den serbischen Nationalisten nach Kosova zu lassen. Herr Tadic hat in Kosova nichts zu suchen.