Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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30.11.2020
 Die Originalbild anzeigendeutsche Bundesregierung legte auf Anfrage einen Überblick über die Abschiebung von Roma und Albanern nach Kosovo vor. Diese Darstellung vom 2. November ergibt folgende Zahlen: Im Jahr 2010 verfrachtete Deutschland 451 Personen nach Kosova. Innerhalb von neun Monaten verschickte die Bundesregierung 451 Personen nach Kosova, darunter 113 Roma. Im Jahr 2009 wurden 541 Personen deportiert, darunter 76 Roma

Nach Angaben der Bundesregierung gibt es in Deutschland 10,390 Menschen aus Kosova, die „keinerlei Grundlage mehr haben in Deutschland zu bleiben. Zudem haben über 10.000 Angehörige von Minderheiten vor allem Roma, welche kein „Recht mehr haben in Deutschland zu verbleiben“. Im April dieses Jahres haben sich Deutschland und die Regierung Kosovas , in einer Vereinbarung zur Rückführung geeinigt. Das Rückführungsabkommen trat am 1. September in Kraft. in Kraft. Die deutschen Behörden haben erwähnt, dass „keine Massenabschiebungen geplant sind“,dennoch will die Bundesregierung die Abschiebungen massiv verstärken. Die Basis dafür ist die Unterwürfigkeit der ehemaligen Regierung Thaci, welche das Rückführabkommen unterzeichnete. In dem Dokument steht: „ Dass es keine wesentlichen Hindernisse für die Rückkehr gebe“. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet die sogenannte Unabhängigkeit Kosovas, der BRD Massenabschiebungen nach Kosova ermöglicht. Die UNMIK weigerte sich dagegen in einem Anflug von Realitätssinn -des öfteren- der BRD Massenabschiebungen nach Kosova zu erlauben. Die Begründung war: „ Es gibt keine ökonomischen und sozialen Möglichkeiten diesen Menschen in Kosova, ein würdevolles Leben zu ermöglichen“ Dieser Realitätsgedanke der Kolonialmacht UNMIK entging der Regierung Thaci vollkommen. Sie benutzten ,die „Scheinunabhängigkeit“ Kosovas, dazu ihren Segen zur Massenabschiebung aus Deutschland zu erlauben. Tatsache ist jedoch, die Abgeschobenen leben unter irrsinnigen sozialen Verhältnissen und die Roma meist in Zelten, oder noch besser auf einer Giftmülldeponie im Norden Kosovas. Dagegen haben weder die UNMIK noch die EULEX noch die Regierung Kosovas etwas unternommen. Aber trotz aller Unterwürfigkeit wird es keine Visaerleichterung für Kosovas Bürger nach dem neuesten Erlass der EU geben. Kosova bleibt ein Gefängnis in welches man tausende Menschen zwangsweise verschickt.


Quelle http://www.kohaditore.com/index.php?cid=1,1