Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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22.10.2019
Die Lage in Kosova wurde im Jahr 2009 nicht besser sondern schlechter. Dem serbischen Staat ist es weitgehend gelungen „Kosovo“ auf ethnischer Basis zu teilen. Die EULEX sichert diese Teilung auf Basis des Athisaari- Planes ab. Ohne die Institutionen Kosovas zu befragen, schloss die EULEX im Jahr 2009 separate Abkommen mit dem

serbischen Staat. Proteste dagegen wurden mit scharfer Repression gegen die LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) unterdrückt. Angehörige der politischen Kaste Kosovas zeigten im Jahr 2009 neuerlich ihr korruptes Gesicht. Gegen Jahresende gewährten sich die angeblichen Volksvertreter eine satte Erhöhung ihrer Diäten. Parallel zu der sich negativ entwickelnden politischen Situation, vermehrte sich in Kosova Armut und Hoffnungslosigkeit. Es gab kein versprochenes Beschäftigungswachstum sondern einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Im Jahr 2010 sollen die wichtigsten Vermögenswerte Kosovas verkauft werden. Die KEK mit ihren enormen Braunkohlevorkommen steht unmittelbar zum Verkauf an. Verkauft werden soll ,die sehr profitabel arbeitende PTK ( Post und Telekommunikation), anschließend wird Trepca mit seinen enormen Vorkommen an Chrom, Nickel, Kupfer, Blei und Gold verhökert werden. Die Regierung und die AKM bietet diese Unternehmen günstig zu enorm niedrigen Steuersätzen an. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit weiter steigen. Der Gesellschaft werden durch den Verkauf,- finanzielle Mittel- entzogen, um soziale Leistungen z.b. ein funktionierendes Gesundheitssystem zu entwickeln. Es wird auch keinerlei Entwicklung von verarbeitenden Kapazitäten in Kosova geben. Die internationalen Investoren haben moderne Verarbeitungskapazitäten in den Metropolen. Durch die Krise auf dem Weltmarkt steigt die Zahl der unausgelastete Verarbeitungskapazitäten. Kosova wird nach der Privatisierung weniger Arbeiter und mehr Politiker und Millionäre haben. Junge Menschen werden noch stärker als bisher den Weg in die Emigration suchen. Dabei steht ihnen der Visa Zwang der Festung Europa gegenüber. Tragödien wie die am Grenzfluss Tisar zwischen Ungarn und Serbien werden zunehmen. Die politischen Propagandisten der sogenannten „ Zivilgesellschaft“ und ihre internationalen Berater werden all dies rechtfertigen. Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. Die Arbeiter, die Arbeitslosen, die Rentner und die Jugend müssen im Jahr 2010 aufstehen. Widerstand ist angesagt. Ein einfaches „ gutes neues Jahr“ und ein „ weiter so“ ist für die einfachen Menschen nicht möglich. Das Land Kosova ist im Jahr 2010 gründlich umzugestalten. Die Arbeiterbewegung gehört reaktiviert und die Jugend muss um ihre Zukunft kämpfen. In einem bekannten Lied heißt es: „Es rettet uns kein höheres Wesen kein Gott kein Kaiser noch Tribun uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun.“