Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.09.2020
Angeblich soll die EULEX Stabilität und Toleranz in Kosova garantieren. Die Begriffe selbst unterlegen bereits den negativen Charakter der EU- Mission. Ständig wird auf den Reklametafeln der EULEX, der KFOR und der UNMIK, die Toleranz gepredigt. Dadurch werden die Menschen aufgefordert negative Zustände zu akzeptieren. Vor allem den

Zustand, dass die Bevölkerung Kosovas durch die Kolonialisten, auf ihre Ethnie reduziert wird. Nicht die soziale Lage oder der Beruf ist wichtig, sondern die ethnische Abstammung. Die Kolonialisten wollen die „wilden Balkanesen“ dazu zwingen sich in ihrer Abstammung zu verkriechen, sowie sich dabei zu tolerieren. Die Selbstbestimmung in nationalen, demokratischen und sozialen Fragen kommt unter dem Level -Toleranz- nicht vor. Gleichzeitig will die „ Staatengemeinschaft“ für Stabilität sorgen. Der Begriff Stabilität kann mit Friedhofsruhe übersetzt werden. Die imperialen Staaten wünschen Stabilität und dadurch die Beibehaltung der Unterdrückung. Diese negative Konzeption lässt sich die EU einiges kosten. Rund 400 Millionen Euro sind für die EU- Mission in Kosova ( EULEX) im Jahr 2009 veranschlagt worden. Die LPV schreibt dazu „ Das Jahresbudget der EULEX ist größer als das

Jahresbudget des besten Krankenhauses in Schweden und zwei mal größer als das notwendige Budget für eine Top‐Universität wie z.B. “London School of Economics”. Statt Gelder in Kosova für das Bildungs und Gesundheitswesen auszugeben investiert die EULEX in sich selbst. Die Argumente dafür heißen- Stabilität und Toleranz