Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
10:17
22.10.2019
Die „ Sozialistische Partei Kosovas“ hat sich Ende Mai konstituiert. Faktisch wurde nur die LPK, in die SPK umgewandelt. Breitere Massen von Arbeitern und Erwerbslosen konnten nicht aktiviert werden. Die SPK versteht sich als Partei der „ linken Mitte“. Ihr Programm enthält keinerlei Stellungnahme gegen die kolonial herrschenden Strukturen in Kosova. Die

Regierungszusammenarbeit mit der PDK von Hashim Thaci soll fortgesetzt werden. Es gibt kein konkretes Programm gegen die in Kosova wütende Massenarmut. International orientiert sich die SPK an der 2. Internationale ( Vereinigung der Sozialdemokratischen Parteien). Zur Errinerung: Die SPD in Deutschland führte die Agenda 2010 ein, den größten Sozialabbau in der deutschen Nachkriegsgeschichte. In Kosova wütete Joachim Rücker als UNMIK Boss gegen jede Art von Selbstbestimmung, sowie gegen jegliche soziale Rechte. Rücker ist Mitglied der SPD. Von der SPK wird nur die Armut in Kosova bejammert, über ein konkretes Aktionsprogramm dagegen verfügt die SPK nicht. Die Privatisierung wird von der SPK zwar kritisiert, sie fordert aber nur eine „moderate" Privatisierung. Grundsätzlich ist die SPK auf das sogenannte Parlament Kosovas fixiert und auf Kontakte mit der internationalen Sozialdemokratie. Die SPK will sich eng mit der albanischen „Sozialistischen Partei“ unter Edi Rama verbinden. Antikapitalistisch und antikolonial ist die SPK nicht. Allerdings gibt es in der SPK einige wertvolle Politiker und Linke, die leider nicht, die Partei dominieren. Ihre Chancen stehen schlecht, genauso wie mit dem Bezug auf die internationale Sozialdemokratie durch die PSK eine wertvolle Chance für Kosova vergeben wurde..