Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
20:53
20.08.2019
Die Mehrheit der Bevölkerung Kosovas lebt nicht in den bekannten Städten, sondern auf dem Land. Dort ist die Not ständiger Gast. Die landwirtschaftlichen Betriebe Kosovas stehen unter zunehmenden Druck. Betriebsgrößen von 1 bis 2 ha. machen die Bauern nicht konkurrenzfähig. Viele landwirtschaftliche Produkte werden importiert.. Besonders hoch ist der Anteil von

subventionierten serbischen Lebensmitteln auf dem kosovarischen Markt. Die meisten bäuerlichen Betriebe sind hoch verschuldet und den Banken verpflichtet. Die Raiffeisenbank Österreich nötigt den kosovarischem Bauern einen Evektivzins von 14% ab. Die sogenannte Regierung Kosovas unternimmt nichts um der notleidenden Bauernschaft zu helfen. Notwendig wäre ein Programm welches genossenschaftliche Betriebe fördert und mit moderner Technologie ausstattet. Diese Ausstattung müsste unabhängig, von den internationalen Banken finanziert werden. Zudem müsste ein gezieltes Programm gegen Lebensmittelexporte vor allem aus Serbien umgesetzt werden. Dies alles kann von der Kollaborationsregierung Thaci nicht erwartet werden. Kosova ist ein globales Dorf, indem internationale Mächte ihre Konkurrenzkämpfe austragen und dem gescheitertem Kapitalismus eine neue Spielwiese anbieten. Die Bauern müssen sich selbstorganisiert wehren und im Bündnis mit den Menschen in der Stadt ihre sozialen und patriotischen Interessen umsetzen.