Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
12:58
20.10.2019
Die Geberkonferenz zu Kosova, hat den Menschen Kosovas angeblich 1, 2 Milliarden Euro zugesagt. In Wahrheit bleibt der Großteil des Geldes unter direkter Obhut der EU in Prishtina. Rund ein Drittel des Geldes wird sofort weitergeleitet, denn nach dem Athisaari- Plan wird Kosova für die Schulden des alten Jugoslawien haftbar gemacht. Die anderen Finanzmittel gehen in die Bereiche Infrastruktur und industrieller Entwicklung. Keine Rede ist davon Gelder in soziale oder in ökologische Projekte zu investieren . Es geht darum Kosova so zu entwickeln, dass internationale Investoren für einen

 Apfel und ein Ei die nationalen Reichtümer Kosovas erwerben können. Zudem braucht die UNMIK und die EULEX Mission für sich selbst jede Menge Geld. Die Welt schreibt dazu treffend: „Für die UN-Mission Unmik waren seit 1999 insgesamt 70663 Mitarbeiter tätig, 2,5 Milliarden Euro haben sie gekostet. Aus Brüssel kamen weitere zwei Milliarden Euro Finanzhilfen.“ Weiter ist in der „ Welt“ zu lesen: „ Heerscharen internationaler Experten sind in Europas Südosten eingefallen, haben teure Empfehlungen produziert – und der Strom fällt auch neun Jahre nach Kriegsende weiter aus, ebenso die Wasserversorgung.“ Vor diesem Hintergrund betrachtet handelt es sich bei der sogenannten Hilfe, erstens um einen lächerlichen Betrag, der zweitens nur der UNMIK und EULEX Bürokratie nützt, sowie potenziell profitgierigen Investoren. Die Menschen in Kosova werden von diesem Geld nichts haben nur bestimmte korrupte Gestalten werden etwas partizipieren.