Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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30.11.2020

Vollbild anzeigenAm 24. Oktober wurden neun Aktivisten der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ in der Hochschule „ISPE“ in Prishtina -Kosovo- verhaftet. Dies geschah bei einer Veranstaltung mit Innenminister Bajram Rexhepi und dem französischen Botschafter. Die Aktivisten wurden 24 Stunden in Polizeigewahrsam gehalten, für die alleinige Tatsache, dass sie die Kühnheit hatten, die Untätigkeit des Ministers Bajram Rexhepi, bezüglich Nord Kosova zu kritisierten. Mit der Enthüllung  ------- Bild Bajram Rexhepi-----------

 eines Banners und der Verteilung von Flugblättern und Pfiffen demonstrierten sie gegen Bajram Rexhepi. Der zuständige Staatsanwalt Haki Geci konfrontierte die LPV Aktivisten mit folgenden Anklagen: „Behinderung der Beamten im Dienst, Artikel 318 und Sachschäden, Abschnitt 260“.

 

Die Schule als Gefängnis

 

Die Aktivisten der LPV wurden zunächst in dem College-Gelände ISPE festgehalten und geschlagen. Die Täter waren die Schlägerbanden von Innenminister Bajram Rexhepi, auch Bodyguards genannt. Es gab viele Tritte und Schläge auf den Kopf der LPV Aktivisten. Die Schule wurde als Folterkammer durch die Leibwächter von Rexhepi in BESCHLAG genommen. In einer Presserklärung verurteilte die LPV ( VETËVENDOSJE!) entschieden die Gewaltanwendung. Es wurde die Frage gestellt: „ Wohin hat diese Regierung die Gesellschaft gebracht“. Die LPV tritt für aktiven Widerstand gegen den Staatsterror und für die Aufklärung der Öffentlichkeit ein.