Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:00
27.06.2019

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Der berüchtigte antialbanische Rassist Wolf Oschlies, hat wieder einmal einen miesen Artikel zu Kosovo verfasst. Der rassistische Artikel erschien in der neuesten Ausgabe des rechtskonsevativen Eurasischen Magazins. Dazu erhielten wir viele Zuschriften vor allem mit der Frage was gegen den rechten Autoren Oschlies, unternommen werden kann.  Diese Frage werden wir im Anschluss beantworten, wir werden aber auch noch mal den Rassismus des Herrn

Oschlies genau belegen. Dies geschieht in der Hoffnung, dass er uns anzeigt. Ein öffentliches Verfahren mit diesem abgeschmackten Artikelschreiber käme uns gerade Recht.

 Zuerst eine der vielen Zuschriften an die Redaktion.

 Sehr geehrte Redaktion "Kosova-Aktuell",

 Ich bitte um Ihre Unterstützung!!!!!!!!!!!!

 
Ich habe gestern mit entsetzen einen Artikel gefunden, der mich umgehauen hat. Das Eurasische Magazin, um genauer zu sein "Wolf Oschlies"(der Verfasser des Artikels) propagandieren und bezeichnen das "albanische Volk" als "primitiv" und "barbarisch" ohne jegliche "Kultur" oder "Geschichte". Ich fühle mich verpflichtet diesbezüglich etwas zu tun. Mein Volk wird öffentlich beleidigt, gedemütigt und geschändet und das toleriere ich nicht! In mir kocht es. Ich hoffe, dass sie Ihre medialen Möglichkeiten nutzen um dagegen zu halten. Wie sie vielleicht noch wissen habe ich Ihnen vor längerer Zeit bereits geschrieben. Ich halte sehr viel von Ihrer Arbeit sowie von allen Beteiligten und wünsche mir bei meinem Vorhaben vollste Unterstützung Ihrerseits!!!!
 
Den Artikel finden Sie hier: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20111215
 
Über eine kurze Rückmeldung wäre ich Dankbar!!
 
Mit freundlichen Grüßen (Der Name ist der Redaktion bekannt.)

 

Der Rassismus des Herrn Oschlies

 

Herr Oschlies schreibt: „Anlass genug, um geschichtliche Hintergründe des „unabhängigen Kosovo“ und der albanischen Mentalität zu beleuchten.“ Herr Osclies schreibt von einer albanischen Mentalität. Diese Mentalität ist dem treudeutschen Akademiker Wolf Oschlies selbstverständlich suspekt.

Herr Oschlies schreibt: „Ich spreche von den Kosovo-Albanern, bei denen ich seit Jahrzehnten unschlüssig bin, ob ich mehr über die Primitivität ihrer Lügen staunen soll oder über die Unverschämtheit, mit welcher sie das Falschgeld ihrer Lügen in bare Münze einwechseln wollen.“ Ergo nach Herrn Oschlies sind Albaner potentielle Lügner. Ein krasser Fall von Volksverhetzung.

Herr Oschlies schreibt: „so zwitschern die Jungen von der terroristischen Bewegung „Vetëvendosje“ (Selbstbestimmung), wenn sie Gräuelmärchen über serbische Politik verbreiten (Orthographie nach dem Original): „Diese Politik führte zum Tod von mehr als 14.000 Menschen, zur Vergewaltigung der mehr als 20.000 Frauen, zum Brennen von mehr als 120.000 Häusern, und zur Vertreibung von ungefähr 1 Mio. Albaner“.

Im ganzen Kosovo gibt es keinen 120.000 albanischen Häusern, geschweige denn so viele angeblich von Serben Abgefackelte. Dort ist auch kein einziger Albaner getötet worden, es sei denn bei der Abwehr von UCK-Angriffen, keine Albanerin vergewaltigt, es sei von albanischen Menschenhändlern.“ Herr Oschlies ist ein grausamer Lügner und auf seine Art ein  Feind des Volkes. Herr Oschlies leugnet die Verbrechen an den Albanern. Dieser Typ war nie im Drenica Gebiet, oder in Gjakova im Zentrum für Vergewaltigung von Medico International. Er schändet das Andenken an Verstorbene. Eigentlich ist dies in Deutschland strafbar.

Herr Oschlies schreibt: „Die Kosovaren bleiben „Europameister“ in international organisierter Kriminalität – vor allem bei Menschen-, Drogen- und Waffenhandel –„ Hat Herr Oschlies schon einmal was über serbische oder deutschen Drogenhändler geschrieben? Uns ist kein einziger Fall bekannt.  Natürlich gibt es albanische Kriminelle, es gibt aber auch deutsche und serbische Kriminelle. Wer die Kriminalität zur albanischen Spezialität erklärt, ist nichts anderes als ein Rassist.

Herr Oschlies schreibt: „Sind  Albaner Nachfahren prähistorischer Urvölker?

Herr Oschlies beantwortet diese Frage gleich selber indem er die heutigen  Albaner „ primitiv“ nennt. Dabei beruft er sich auf den  Volkstumsforscher Otto von Reinsberg-Düringsfeld ( 1810-1876 ).

Herr Oschlies schreibt: „Die Türken haben die Albaner und ihr Treiben damals nicht ernstgenommen, andere auch nicht, denn Albaner schienen vorzivilisatorische Wesen zu sein. 1927 leitete der deutsche Geograph Herbert Louis (1900-1985) sein Buch über Albanien mit der Feststellung ein, allein der Landesname erwecke „Vorstellungen von einem wilden Gebirgslande mit einer rauhen, kriegerischen Bevölkerung, mit Blutrachesitten und unaufhörlichen inneren Streitigkeiten“. Für Hermann Wendel (1884-1936), Reichstagsabgeordneter und bester Balkankenner, den Deutschland und Westeuropa je hatten, waren Albaner „dreiviertelwilde Indianer Europas“, „von Serbien, Bulgarien und Griechenland um eines  vollen Jahrtausends Entwicklungsspanne getrennt“, und Europa solle sich bloß nicht „für die ‚Freiheit‘ der Albaner erhitzen“. Die Albaner sind für Herrn Oschlies unter historischer Berufung auf den Reaktionär Hermann Wendel (1884-1936)-„ „dreiviertelwilde Indianer Europas“. Besser kann man seinen Rassismus nur noch ausdrücken wenn man sich auf faschistische Schädelvermesser beruft. Aber soweit geht der Rassist Oschlies noch nicht. Er bezieht sich auf den scheinbar unverdächtigen Hermann Wendel. Wer war aber dieser Wendel? Der Sozialdemokrat Wendel gilt als Spezialist für Serbokroatistik. Dieser Herr verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Belgrad und war als rechter Sozialdemokrat, sehr empfänglich für den serbischen Nationalismus. Herr Oschlies versucht auch den serbischen Sozialistenführer Tucovic, für sein Spiel zu gebrauchen. Dies ist aber ein übler Taschenspielertrick von Herrn Oschlies. Der serbische Sozialist Tucovic trat in seinem Buch „ Albaner und Serben“ für das Selbstbestimmungsrecht Kosovas ein. Ein Verlag in Prishtina brachte kürzlich das Werk des serbischen Internationalisten aus dem Jahr 1914 heraus. Es ist eine abgeschmackte Unverschämtheit wenn Herr Oschlies D. Tucovic für seinen antialbanischen Rassismus benützt. Herr Oschlies ist auch gegen den Beschluss der antifaschistischen Konferenz von Bujan im Winter 43/44. Auf der Konferenz wurde dem Volk in Kosova das Selbstbestimmungsrecht gewährt. Für Herrn Oschlies ist dieser historische Beschluss der antifaschistischen Konferenz selbstverständlich falsch. Klar Albaner dürfen nach Herrn Oschlies misshandelt und geächtet werden. Die Misshandlungen streitet dann unser Rassist Oschlies hinterher ab.

Herr Oschlies schreibt über Albanien:“ Ihr „Staat“ entstand, weil Österreich, Italien und andere den gerade im ersten Balkankrieg siegreichen Serben den Zugang zur Adria versperren wollten.“ Nach Herrn Oschlies dürfte es gar kein Albanien geben. Dieser rassistische Spießer fühlt sich von Albanern bedroht. Ergo gebt Ihnen keine  Rechte,, keinen Staat und kein Selbstbestimmungsrecht in Kosova.

Herr Oschlies schreibt: „Normal ist, dass voll entwickelte Nationen einen Staat bilden. Balkanische Eigenheit ist, dass in ihrer Identität wenig ausgebildete Volksgruppen Staaten einfordern, da sie sich von diesen ihre nationale Entwicklung und Reife versprechen.“ “Ergo die Albaner haben keine ausgebildete „Identität“ Ergo kein Recht auf Staatsbildung für das albanische Volk. Plumper kann Rassismus nicht daher kommen.

Herr Oschlies schreibt über die Nationalitätenpolitik Titos: „Ein Volk – eine Republik (für Slowenen, Kroaten, Bosnier, Montenegriner, Serben und Makedonen); eine Minderheit – eine Autonome Provinz (Ungarn in der Vojvodina, Albaner im Kosovo). Aus dieser Überhöhung von Ethnizität und ethnischen Gruppenrechten – unter Negierung von Demokratie und individuellen Menschenrechten – resultierten alle intra-jugoslawischen Konflikte bis hin zum Bürgerkrieg der 1990-er Jahre.“ Ergo Tito war Schuld am Zusammenbruch Jugoslawiens. Milosevic hingegen ein Unschuldslamm. So verkürzt und verzerrt Herr Oschlies, die Geschichte um im Club der Tschetniks gefeiert zu werden.

Herr Oschlies schreibt zu den Problemen im späten Jugoslawien:“ Die Ursache dieses zunehmenden Entwicklungsrückstands war vor allem die immense Natalität der Kosovaren – 42,1Promille, fast das Doppelte von ganz Jugoslawien -, obwohl diese durch eine  unvorstellbar hohe Säuglingssterblichkeit (125,9 Fälle pro 1.000 Geburten) noch „künstlich“ gemindert wurde.“ Tja  Albaner machen halt zu viele Kinder sagt Herr Oschlies. Diese Passagen des angeblichen Demokraten Oschlies sollten der NPD als  Propagandahilfe zugesandt werden. Mit der hohen albanischen Geburtenrate argumentierte schon der Rassist Thilo Sarrazin. Huch die Deutschen sterben aus, wie „einst die Serben in Kosova“ fabulierte Sarrazin.

 

Herr Oschlies schreibt:  „Bereits 1984 kamen auf jeweils zehn berufstätige Albanerinnen sieben berufstätige Serbinnen, obwohl es im Kosovo siebenmal mehr Albanerinnen als Serbinnen in der Gesamtbevölkerung gab.“ Herr Oschlies meint die Albaner seien faul und die Serben fleißig. Welch toller Rassenkatalog des Herrn Oschlies.

Herr Oschlies schreibt: „Das schwerste Problem war, wie bereits erwähnt, die immense Natalität der Kosovo-Albaner, die seit Jahrzehnten verdächtigt wurden, die „Demographie als Waffe“ einzusetzen“. Na klar die Albaner bekommen nur Kinder um sie als Waffe einzusetzen. Dümmer kann ein Rassist nicht argumentieren.

Herr Oschlies schreibt: „Serbiens Grundfehler war, dass es mit den Kosovaren entweder zu milde oder zu hart umging, aber keine rationale Linie besaß und reale Gefahren nicht sehen wollte. Am 29./30. Mai 1968 hielt das Zentralkomitee des Bundes der Kommunisten Serbiens (SKS) sein 14. Plenum ab, auf welchem der berühmte Schriftsteller Dobrica Cosic darauf hinwies, dass „im Kosovo eine gefährliche Eskalation von albanischem Nationalismus, Antiserbentum und Antijugoslawismus“ passiert – er wurde heftig als „Nationalist“ kritisiert und aus dem ZK geworfen.“ Ein Hoch auf Dobrica Cosic, nur er erkannte die albanische Gefahr. Cosic ist nach Herrn Oschlies, offenbar ein glänzender Volkstumspolitiker.

Herr Oschlies schreibt: „In jenen bewegten Zeiten erinnerte sich Serbien wieder an den Historiker Vasa Ćubrilović (1897-1990), der 1937 und 1944, d.h. im jugoslawischen Königreich und bei Titos Partisanen, in zwei umfangreichen Memoranden die Vertreibung aller Albaner aus Jugoslawien gefordert hatte. Das war natürlich nicht möglich, aber als Vorstellung erschien es vielen sehr wünschenswert.“ Hat halt nicht geklappt was ihr geliebter Vasa Ćubrilović wollte Herr Oschlies. Herzliches Beileid.

Herr Oschlies schreibt: „Der jugoslawische Politiker Edvard Kardelj (1910-1979) erzählte in seinen Memoiren, er habe 1947 bei der Pariser Friedenskonferenz den griechischen Premier Konstantin Tsaldaris getroffen, der ihn vor Albanern warnte: „Ich sage Ihnen: Auch wenn sie derzeit Eure Freunde sind – Albaner haben in der Geschichte noch jeden verraten, sie werden auch Euch verraten“.“ Ergo traue keinem Albaner. Einst hieß es in Deutschland in dem Oschlies sein Unwesen treibt: Traue keinem Juden.

Jetzt aber genug kommentiert und zitiert. Langsam dreht sich der Magen um. Jetzt  zur wichtigen Frage

Was tun gegen Oschlies und das Eurasische Magazin?

Auf keinen Fall kann und darf individuelle Gewalt angewandt werden. Aber der Verlag in dem das Eurasische Magazin hockt hat Anschrift, Telefon, E-Mail und Fax. Protestiert massiv beim Verlag gegen seinen rassistischen Autor Oschlies. Ruft die Leute an, schickt ihnen Faxe und E- Mails. Sorgt gewaltlos dafür, dass Herr Oschlies nicht mehr ungestört auf zig Veranstaltungen ohne Widerspruch reden kann. Zeigt Herrn Oschlies in den Polizeistationen wegen Aufstachelung zum Rassen und Völkerhass an. Vielleicht wäre auch eine Demo gegen den Verlag im beschaulichen Altomünster machbar.

 

PS Adresse des Eurasischen Magazins

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(verantwortlich) This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Das Eurasische Magazin erscheint im Eurasischen Verlag

Ringstraße 10
85250 Altomünster

Tel: 08254 - 85 70
Fax: 08254 - 16 46

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