Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
23:35
15.07.2018
Vor einigen Tagen entschied der Leiter der UNMIK (Mission der Vereinten Nationen in Kosova), Herr Rücker, dass Kosova am 17. November zu wählen hat. Der geschunden Bürger Kosovas erhält diesmal den “Luxus” – falls bis dahin die UNMIK nicht anders gestimmt ist und der Bürger wirklich eine Wahlalternative hat – seine Stimmzettel auf zwei Wahlebenen zu verschütteln. Und zwar für die Kommunal- und Zentralebene,

Am 17. November soll in Kosova eine neues Parlament gewählt werden. Auch Kommunalwahlen sind für diesen Tag angesetzt, wie die UN-Verwaltung am Freitag in Prishtina mitteilte. Signifikant und aufschlußreich ist dazu die Erklärung des UNMIK Diktators in Kosova. UN-Verwalter Joachim Rücker ließ mitteilen, „die Wahlen könnten verschoben werden, sollte sich abzeichnen, dass sie die Verhandlungen stören oder deren Abschluss verzögern .“

Die Lage in Kosova ist sehr emotionsgeladen und voller Risiken. Das Thema Kosova entzweit die internationale Staatengemeinschaft. Einig sind sich alle Seiten dem Volk von Kosova die Selbstbestimmung zu verweigern. Die USA steht für die „ überwachte Unabhängigkeit“ die nur die Unabhängigkeit des Überwachers garantiert. Russland und Serbien lehnen den proserbischen Ahtisaari-Plan ab, denn ihr Appetit ist noch etwas größer.

Der Gipfel in Heiligendamm endete ohne eine Beilegung des Kosova-Streits , dies hatte viele in Kosova und in Albanien enttäuscht. Gestern nun wurde Georg Bush in Albanien empfangen und wie ein Heilsbringer begrüßt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsident Berisha, versprach Georg Bush nichts neues. Bush erklärte: „ Die Unabhängigkeit Kosovas steht am Ende des Prozesses“.

XHEVAT BISLIMI Abgeordneter des Parlamentes in Kosova hat einen sehr wichtigen Artikel zu dieser Frage geschrieben. Anlaß ist der Besuch von Georg Bush am heutigen Sonntag in Albanien. Dem amerikanischen Präsidenten war im Vorfeld des Besuches die Formulierung „ muslimisches Volk“ für das albanische Volk entschlüpft.. Bislimi weißt dagegen darauf hin, dass das albanische Volk seine Identität nicht an der Religion seiner Menschen festmacht.

Von Napoleon Bonaparte gibt es Liebesbriefe, in einem steht: "Madame wir leben so kurz und sind so lange tot, warum sollten wir jetzt nicht unseren......frönen". Ein Mensch in Kosova hat ebenfalls nur ein kurzes Leben und ist lange tot. Nach der atheistischen Version gibt es sogar nur dieses eine kurze Leben.

Angesichts der angestrebten „Ahtisaari Lösung“ für Kosova intensiviert das „ Verhandlungsteam“ seine Suche nach einer Fahne für das Land. Bedenkenlos ignoriert das „ Team“ dabei die Wünsche des Volkes. Niemand in Kosova kommt auf den Gedanken die Fahne Skanderbegs auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Allerdings schreibt das Ahtisaari Diktat vor: