Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
15:49
23.06.2017

Im Schweizer Tagesanzeiger schrieb vergangene Woche nach dem Attentat auf Azem Vllasi am Montag den 13. März in Prishtina : „Ein in der Schweiz lebender Bekannter von J., der anonym bleiben will, schildert dem «Tages-Anzeiger» J. als enttäuschten Idealisten, der seelisch und gesundheitlich angeschlagen sei. Azem Vllasi vermutet, Hintermänner in Kosovo hätten für J. die Waffe besorgt und ihn zu dem Attentat angestachelt.“ Der Attentäter ist physisch krank und wurde deshalb nach dem Anschlag bei dem der in Kosova ziemlich bekannte Azem Vllasi leicht angeschossen wurde zur

Behandlung in eine Klinik eingewiesen. Dies hindert die Presse nicht daran eine Erklärung einer erfundenen Organisation „ Augen des Volkes“ zu publizieren. Das Dokument erhielten die Medien von der Polizei zugestellt. „Präsident“ Thaci sagte , dass „eine Todesliste dieser Organisation mit 26 Namen existiere“. Beweise legte er keine vor. Der Leiter des kosovarischen Sicherheitsdienstes dementierte die Aussage des Präsidenten. In Wahrheit geht es den Herrschenden in Kosova darum die „Bewegung für Selbstbestimmung“ Lëvizja Vetëvendosj als terroristisch zu denunzieren. Dies obwohl VV klar jede Art von individuellem Terror ablehnt. Die Presse brachte Namen und Fotos von Veteranen der linken albanischen Widerstandes, die den Attentäter mit bekannten älteren Aktivisten von VV in der Vergangenheit zeigen. Das GANZE ist eine großangelegte faschistoide Provokation gekaufter und polizeilich kontrollierter Medien. Bestimmte Medien versuchten Sami Kurteshi. Professor Sadri Sadri Ramabaja, aber auch den Vater des ermordeten Astrit Dehari , Avni Dehari, mit dem Attentäter in Verbindung zu bringen. Letzteres war besonders Perfide. Es wurden Bilder des kranken Attentäters mit den genannten Personen bei Besuchen in der Schweiz und Deutschland publiziert. .  

Der unsägliche Journalismus von Frau Arbana Xharra

Vor kurzem denunzierte Frau Xharra den vom faschistoiden Regime nach Albanien ausgewiesenen Arber Zaimi als „albanischen Tschetnik“. Im selben Artikel verleumdete sie Zaimi als „ stalinistischen Enveristen“ welcher angeblich Guerillaeinheiten in Kosva kommandiert und inspiriert. Vom Prinzip her schrieb sie im Stil der serbischen Chauvinisten, dass Albaner in Kosova nichts verloren hätten. Natürlich erntete sie auf ihrer Facebook Seite Widerspruch und es gibt viele Leserbriefe an die Zeitung ZERI. Letztere wurden nicht publiziert. Dafür aber ein Artikel von Frau Xharra gestern. In dem Artikel verkauft sich die Dame als mögliches Opfer der sogenannten Militanten von VV. Sie warnt vor der Gefahr einer stalinistischen Diktatur in Kosova. In Wahrheit besteht in Kosova eine faschistische Gefahr durch die Regierung der Millionäre. Es ist nicht das erste mal, dass sich begabte Journalisten, faschistoiden Machthabern anpassen und für sie schreiben. Viele liberale Journalisten wechselten 1922 sofort die Seite, um für Mussolini in Italien zu schreiben. Dieser Vergleich trifft auf die in der US Botschaft ein und ausgehende „ Vorzeigejournalistin“ Kosovas zu . Frau Xharra wird nicht von VV bedroht. Ihre Jammerei hat einzig und allein den Zweck den faschistoiden Machthabern in Kosova Munition zu liefern. Ihre Verleumdungen gegen Arber Zaimi sind offensichtlich. Arber Zaimi schreibt sehr viel. In vielen Schriften bekennt er sich dazu ein linksdemokratischer Aktivist zu sein. Klar distanziert sich Zaimi vom Stalinismus. Allerdings bezieht er öfter zustimmend auf den italienischen Marxisten Antonio Gramsci, Marx aber auch den slowenischen Philosophen S. Zizek. Das alles ist für Frau Xharra zu viel. Jede Thematisierung der sozialen Frage wird von ihr abgelehnt. Das Eintreten für soziale Gleichheit denunziert die privilegierte Dame als Stalinismus. Jede Kritik an der „ großen Journalistin“ ist offenbar terroristisch.

 Bild Arber Zaimi 

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