Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
12:17
22.09.2017
Von Napoleon Bonaparte gibt es Liebesbriefe, in einem steht: "Madame wir leben so kurz und sind so lange tot, warum sollten wir jetzt nicht unseren......frönen". Ein Mensch in Kosova hat ebenfalls nur ein kurzes Leben und ist lange tot. Nach der atheistischen Version gibt es sogar nur dieses eine kurze Leben.

Angesichts der angestrebten „Ahtisaari Lösung“ für Kosova intensiviert das „ Verhandlungsteam“ seine Suche nach einer Fahne für das Land. Bedenkenlos ignoriert das „ Team“ dabei die Wünsche des Volkes. Niemand in Kosova kommt auf den Gedanken die Fahne Skanderbegs auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Allerdings schreibt das Ahtisaari Diktat vor:

Seit 10. Februar befindet sich Albin Kurti, abgesehen von einer skurrilen Kurzunterbrechung, in den Haftanstalten Kosovas. Er sitzt eindeutig aus politischen Gründen im Gefängnis. UNMIK- Kolonialpolizisten töteten am 10. Februar zwei junge Menschen in Kosova. Ihr „Verbrechen“ war gegen den Ahtisaari-Plan zu sein. Auch die über 80 weiteren Verletzten vom 10. Februar erlaubten sich den „Luxus“gegen die Teilung des Landes sowie gegen jegliches Kolonialregime aufzustehen.

gjermanisht-shqip  Der Publizist und Energiefachmann Fatos Aliu, aus Prishtina schrieb am 22. Mai einen vielbeachteten Artikel. Die Kernthese seines Artikels unter dem Titel „ Zeit für Selbstverteidigung „(KOHA PËR VETËMBROJTJE!) besteht darin, die Gefahren die den Menschen in Kosova drohen klar zu benennen. Wir halten es für angebracht, das deutsche Lesepublikum mit den wichtigsten Aussagen von Fatos Aliu vertraut zu machen.


Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schrieb vor einiger Zeit über die "Generation Kurti" in Kosova. Darunter verstand sie das wachsende Ansehen des 32-jährigen ehemaligen Studentenführers Albin Kurti und der "Bewegung für Selbstbestimmung" (LPV) unter der Jugend Kosovas. In der Tat, Albin Kurti sowie die LPV dominieren die jugendpolitische Szene Kosovas. Scharf wendet sich die LPV gegen die Negierung des Selbstbestimmungsrechtes...

Am 13. Mai meldete „KosovaLIVE“ erschütterndes aus Kosova. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2007 gab es in Kosova 30 gelungene Selbstmorde und 58 Selbstmordversuche. Die Statistik der Kolonialpolizei SHPK belegt mit diesen Zahlen wie grausam und perspektivlos die Lage im Land ist. Nach den „ amtlichen Untersuchungen“ steigt die Zahl der Selbstmorde in Kosova kontinuierlich an. Hauptursache für die Selbstmorde, ist den offiziellen Untersuchungen zufolge, die „ schwere ökonomische Lage“ in Kosova .

Am 10. Februar wurde der bekannteste Aktivist der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) Albin Kurti verhaftet. Kurti befindet sich seit drei Monaten in Untersuchungshaft. Auf einer Pressekonferenz der LPV in Prishtina nannte Glauk Konjufca, den Vorgang und die fortgesetzte Haft für Kurti , „ einen rein politischen Akt“. Konjufca wies darauf hin, „ dass Albin Kurti ein politischer Gefangener des UNMIK Regimes sei“.