Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.03.2019
Der Präsident der EJR Mazedonien Branko Crvenkovski hat nach einem Treffen mit seinem slowakischen Amtskollegen Bedenken gegenüber der Anerkennung Kosovas geäußert. Gemäß Herrn Crvenkovski sind der EJRM die Risiken der Anerkennung Kosovas bekannt, wobei er der Meinung ist, dass die Regierung genügend demokratische Kapazität besitzt, um dieses und die Frage der albanischen Minderheit zu lösen. Ebenfalls ließ der Präsident der slawisch-bulgarischen Republik verlauten, dass seine Regierung nur mit den internationalen Behörden über die Festlegung der Grenzen

Am 4. März trat der NPD Aktivist Benedikt Frings bei einer Kundgebung nationalistischer Serben in Köln auf. Die „Serbische Gemeinde“ Berlin distanziert sich zwischenzeitlich von dem bekannten Naziaktivisten. Diese Distanzierung ist allerdings völlig unglaubwürdig. Frings kaute in Köln die bekannten serbisch chauvinistischen Argumente, von wegen „Kosova ist Serbien“ wieder. Für diese Argumentation bekam Frings massenhaft Applaus. Die billige Erklärung der Serbischen Gemeinde“ gegen

Gjermanisht shqip   Das Leben der Menschen in Kosova ist hart, traurig und von sozialer Not geprägt. Die Arbeitslosigkeit ist die höchste in ganz Europa. Laut Weltbank leben mehr als 50% der Bevölkerung in tiefer Armut. 35% der Menschen müssen von etwas mehr als einem EURO pro Tag ihr Leben bestreiten. 15% haben weniger als einen EURO am Tag, um zu existieren. Ungefähr 5 bis 6% der Bevölkerung laufen mit Armanianzügen und Gucitaschen durch Prishtina. Letztere haben 

Die EU zog Mitarbeiter aus dem Norden des Kosovas ab Die „OÖ Nachrichten“ schreiben dazu: „ Die Lage im serbisch dominierten Nordkosovo ist weiter angespannt. Zwar blieben die Proteste der Serben am Wochenende dort friedlich. Doch die EU-Mission reagierte auf heftigen Widerstand.“ Die EU reagiert im Sinne des Athisaari-Planes, sie überlässt wichtige Teile Kosovas den serbischen Chauvinisten. Ihr Personal wird evakuiert und die Macht in wichtigen Teilen Kosovas faktisch dem

So groß die Freude und die Euphorie in den letzten Tage in Kosova über die Unabhängigkeitserklärung auch gewesen sein mag, nüchtern betrachtet ist festzustellen, dass dadurch die Probleme der neuen Republik nicht weniger geworden sind und ein Problem auf dem Balkan nur eine partielle eine formale Lösung gefunden hat.


Eine bisher unbekannte, doch jetzt in Erscheinung getretene serbische Terrororganisation namens „Junges Bosnienâ“ hat sich zu Bombendrohungen auf einen slowenischen Supermarkt in Belgrad und einer EULEX-Einrichtung in Mitrovica bekannt. Es kann davon ausgegangen werden, dass „Junges Bosniena“ ebenfalls für die Anschläge auf Einrichtungen der EU in Mitrovica verantwortlich ist. Die Organisation hat laut dem österreichischen „Standard“ weitere terroristische Aktionen geplant. Währenddessen hat sich der serbisch-orthodoxe Erzbischof Artemije öffentlich für den Krieg

Unter dem Titel „Die Chance der Unabhängigkeit Über den neuesten Stand der Kosovofrage“ veröffentlichen wir einen Artikel von Dr. Ernst Köhler, aus Frankfurt am Main. Die Redaktion von Kosova-Aktuell ist in einigen wesentlichen Punkten wie der entschiedenen Ablehnung der EU-Mission in Kosova und des Athisaari-Planes in einigen Fragen anderer Meinung als der Autor des Artikels. Dennoch halten wir viele Überlegungen und Gedanken von Dr. Köhler für interessant und diskutabel.