Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.04.2018

Gestern fand eine Kundgebung der Opposition in Gjilan gegen das Abkommen mit Serbien Zajednicës” , sowie die neue Grenzregelung mit Montenegro statt. An der Kundgebung nahmen 5.000 Menschen teil. Die Kundgebung sendete ein deutliches Signal aus. Die Teilnehmer protestierten nicht gegen die serbischen Menschen in Kosova, sondern gegen die ethnische Teilung des Landes. Protestiert wurde

gegen ein zweites Bosnien auf dem Balkan. Die sogenannten demokratischen Rechte der „ Vereinigung serbischer Kommunen“ in Kosova schaffen einen Staat im Staat. Auf 23% des Landes gibt es eine eigene Polizeistruktur. Diese Polizisten tragen keine kosovarische Uniformen. Gerichte werden nach ethnischen Gesichtspunkten besetzt. Der Verband verfügt über ein eigenes Parlament, welches die Bürgermeister von oben her einsetzt. Dieses ethnische Konstrukt verfügt über einen eigenen Haushalt und hat das Recht eigene diplomatische Beziehungen zu unterhalten. Serbien hat das Recht 500 Beamte aus Belgrad nach Kosova zu schicken und den sogenannten „ Gemeindeverband“ zusätzlich zu finanzieren. Serbien ist ein Staat der direkten Anspruch auf Kosova erhebt. Offen und direkt wird ein zweites Bosnien auf dem Balkan, mittels Zajednicës geschaffen. Widerstand dagegen ist gerechtfertigt und hat nichts mit Nationalismus gemein. Die ethnische Teilung des Landes ist nationalistisch. Auf der Kundgebung wurde u.a. gerufen: „Gjilan ist die Stadt von Kadri Zeka und nicht die Stadt von Isa Mustafa.“ Kadri Zeka wurde 1982 in Deutschland zusammen mit Jusuf Gervalla (36), und seinen Bruder Bordosh Gervalla  ermordet. Der in Gjilan geborene Kadri Zeka stand insbesondere für den linken albanischen Widerstand.

Gjilan: Mbi 5 mijë qytetarë në manifestim për Republikën

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