Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
18:45
23.01.2018

Das Zentrum von VETËVENDOSJE! ( Bewegung für Selbstbestimmung) in Decani hat die Entscheidung des Verfassungsgerichtes, dem orthodoxen Kloster in Decan öffentliches Eigentum und das Eigentum von Bauern zuzugestehen scharf abgelehnt. Das Kloster als ehemaliger Stützpunkt faschistischer Tschetnik Banden verfügt bereits über 2000 ha Grundbesitz. Unter der Herrschaft der UNMIK wurde die Kirche in Kosova wieder zum Großgrundbesitzer. Die demokratische

Bodenreform nach 1945 wurde rückgängig gemacht und somit teilweise das Mittelalter in Kosova wiederhergestellt. Jetzt entschied das kosovarische Verfassungsgericht gegen die öffentlichen Interessen, der von Serbien beanspruchten kirchlichen Einrichtung weiteren Grund und Boden, sowie öffentliche Gebäude zu überlassen. Im Jahr 1997 wurden die Firmen Illyrien" und "Apiko durch das Milosevic Regime dem Kloster zugesprochen. Die Maßnahme führte ein kolonialistisch faschistoides Besatzerregime in Kosova durch.Durch sein Urteil vom 25. Mai bestätigt das kosovarische Verfassungsgericht illegale Enteignungen des Milosevic Regimes. Das Urteil ist absolut inakzeptabel. Erstaunlich ist nicht nur, dass Politiker wie Hashim Thaci und Isa Mustafa, dem serbischen Chauvinismus entgegenkommen, sondern auch ein sogenanntes kosovarisches Verfassungsgericht. "VETËVENDOSJE ruft zusammen mit anderen Personen zum entschiedenen Widerstand auf. Klar bekennt sich VV zur Religionsfreiheit aber auch dazu keine Enteignung von Bauern und Arbeitern zugunsten eines Klosters, welches eng mit Belgrad verbunden ist hinzunehmen.

Historisches Foto des Klosters