Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
03:44
12.12.2017

Von Agron Sadiku Besim und andere Arbeiter sehen sich jeden Tag. Sie warten auf einen Kapitalisten, der sie für ein oder zwei Tage benötigt. Sie verkaufen wenn es möglich ist ihre Arbeitskraft an Kapitalisten auf einem Arbeitersklavenmarkt mitten in Prishtina. Oftmals gelingt nicht einmal das und sie gehen wieder ohne Lohn und Brot nach Hause. Die Arbeitersklaven sind 

gezwungen jeden Job anzunehmen. Es gibt in Kosova keine Arbeitslosenversicherung und keine Krankenversicherung Besim erzählte der Zeitung https://solidariteti.noblogs.org/ :„In Kosova werden die Hunde besser behandelt als Arbeiter welche schwere körperliche Arbeit leisten.“ Der „ Arbeiterstrich befindet sich in der Straße “Ilir Konushefci nahe der Moschee „Xhamisë së Osmanit“ in der Hauptstadt Kosovas. Jeden Morgen gegen 7 Uhr treffen sich Arbeiter dort an einer Straßenecke. Besim sagt dazu: Es ist hart, ich weiß es wir kommen jeden Tag hier zusammen und wir hoffen, dass uns jemand für irgendeinen Job nimmt. Am schwierigsten ist es während der Wintersaison, weil es die Zeit ist, wo wir nicht arbeiten können.“ Jeden Tag ist Besim an dem genannten Punkt. Da Besim keinen festen Arbeitsplatz finden kann, geht der 53-Jährige jeden Tag denselben Weg, um sich mit anderen Arbeitern zu treffen. Meistens bekommt der 53 jährige Besim keine Arbeit. Wenn es einen Job gibt dann nur zum Tageshungerlohn von 5 Euro. Am 27. November hatte Besim in einem Abwasserkanal schwer gearbeitet. Es gab nur die üblichen 5 Euro. Besim erzählt, dass es für „ ihn besonders schwierig sei überhaupt Arbeit zu bekommen. Meist nehmen die kapitalistischen Mafioso jüngere Kollegen. Dennoch hat Besim den Glauben an seine Klasse nicht verloren. Besim sagt: „Wir älteren müssen uns mit den jungen Kollegen zusammentun. Aber es ist schwierig. Für viele ist es am wichtigsten nicht ohne Arbeit nach Hause zu kommen.

 

Quelle https://solidariteti.noblogs.org/post/2017/11/29/me-mire-trajtohet-nje-qen-sesa-ne-punetoret-e-krahut-ne-prishtine/

Übersetzung Max Brym

Foto vom Arbeitertreff