Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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27.06.2019

Vollbild anzeigenBRÜSSEL- Die Chefin der Kosovo-Delegation bei den Gesprächen mit Serbien, Frau Edita Tahiri, bestätigte eine Einigung über eine neue Grenzsicherung mit der EU in Brüssel. Diese EINIGUNG wurde bis dato von der serbischen Seite nicht bestätigt. Nach dem EU- Vorschlag soll es an der Grenze zwischen Kosova und Serbien, an sechs Grenzübergängen gemeinsame Grenzkontrollen geben. Darunter wird verstanden, dass kosovarische Polizisten, serbische Polizisten unter der Leitung von EULEX Beamten, die Grenze

Foto Albin Kurti

kontrollieren. Diese Einigung ist nichts weiter als ein koloniales Produkt. Wo gibt es einen souveränen Staat, der seine Grenzen von zwei anderen Seiten kontrollieren lässt ? Dennoch erklärte Frau Thairi: „ Unsere nationale Interessen werden geschützt und respektiert.“ Das genaue Gegenteil ist der Fall. Es wird keine souveräne Grenzkontrolle geben und Serbien kann seinen Standpunkt aufrechterhalten, dass Kosova zu Serbien gehört. Die ethnische Teilung von Kosova wird sich vertiefen

Auf der anderen Seite Albin Kurti

 

Am 30 November , besuchten Aktivisten von VETËVENDOSJE albanische Dörfer im serbisch besetzten Teil- im Norden Kosovas. Die Besucher waren Albin Kurti, Aida Dërguti, Rexhep Selimi, Salih Zyba, Faruk Mujka und Xhelal Sveçla. Den ganzen Tag besuchten sie albanisch besiedelte Dörfer in der Kommune Leposaviqit. Besucht wurden die Dörfer Koshtovës, Cerajës e Bistricës, Vor dem Krieg lebten hier 1350 albanische Menschen. Gegenwärtig leben hier noch 200 Personen. Durch die Politik der ethnischen Säuberung versuchte Serbien im Norden Kosovas ein ethnisch reines Gebiet herzustellen. Momentan leben im Norden Kosovas noch 4000 albanische Bauern. Ihre Dörfer sind isoliert und umzingelt. Im Januar 2000 vertrieben serbische Faschisten 11.3000 Albaner hauptsächlich aus dem Norden Mitrovicas. Dabei gab es unter den Augen der französischen Armee 9 TOTE . Kurti sprach von einer Wiederherstellung der multiethnischen Stadt Mitrovica, ohne jegliche Diskriminierung, von irgend einer ethnischen Gruppe. Kurti lehnt Verhandlungen mit dem serbischen Staat ab. Dies solange Serbien Kosova nicht anerkennt und die Politik der ethnischen Teilung beendet. Für das genaue Gegenteil steht Frau Thairi. Sie gehört einer neoliberalen antisozialen Regierung in Prishtina an. Diese Regierung steht, genauso wie die serbischen Nationalisten, gegen die gemeinsamen sozialen Interessen der Menschen im gesamten Kosova.

 

Video - Besuch von Albin Kurti im Norden Kosovas

http://www.vetevendosje.org/?cid=1,27,3596