Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
04:19
23.04.2018
In der Hauptstadt des Kosovo wurde heute der albanische  Nationalfeiertag, auf verschiedene Art und Weise gefeiert. In Prishtina gab es nur albanische Fahnen und keine Fahnen der EULEX. Dafür sorgte die * Bewegung für Selbstbestimmung* LPV. Am Tag organisierte die LPV viele Veranstaltungen in der Mutter Theresa Strasse. Es  gab Info- Tische, Fotoausstellungen, sowie einen Markt für örtliche Produkte. Ab 15 Uhr fand eine Veranstaltung der LPV zur

Frage, * Die Rolle der Frauen im Befreiungkampf* statt. Die Veranstaltung war im Saal der -Amerikanischen Schule- überfüllt. Neben anderen referierte eine ehemalige Kämpferin der UCK und Frau Danaj aus Tirana. Die Kämpferin zeigte an vielen Beispielen die Rolle der Frau im Befreiungkrieg, der gleichzeitig ein Kampf der Frauen um Emanzipation war, auf. Frau Danaj sprach sich für eine starke feministische Bewegung der Frauen in Prishtina und Tirana aus. Die Veranstaltung der LPV war die ERSTE ihrer Art.


Schüsse im Norden


Der Focus schreibt heute:* Bei Zusammenstößen im Norden des Kosovo zwischen der Nato-geführten KosovotruppeKfor-Soldaten und mehrere serbische Demonstranten verletzt worden. Wie die KforZupce nahe der Grenze zu Serbien unter ihre Kontrolle zu bringen. Die serbischen Demonstranten hätten daraufhin auf die Soldaten geschossen und zwei von ihnen verletzt.

Nach Kfor-Angaben feuerten die Demonstranten aus kleinen Schusswaffen und warfen Steine. Die Soldaten reagierten mit Wasserwerfern und Gummigeschossen. Ein AFP-Reporter berichtete von bis zu 500 serbischen Demonstranten. Die Kfor setzte auch Tränengas gegen die Menge ein. Die Gefechte hielten zunächst an.*


Das Spiel im Norden


Wir warnen hier vor voreiligen * Antiimperialistischen Schlussfolgerungen* Die Kämpfer gegen die KFOR sind keine Antiimperialisten sondern wüsste serbische Nationalisten. Es geht ihnen nicht um die Rechte der Serben in Kosova, sondern um die serbischen Staatsinteressen. Die NATO spielt ein bisschen Krieg, um letztendlich sich mit dem serbischen Staat, mittels eines Dialogs zu verständigen. Dieser Kompromiss wird die ethnische Teilung Kosovas

vertiefen.