Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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17.10.2019
In der albanischen und albanischsprachigen Presse Kosovas ist eine Debatte über das Schicksal der Juden in Kosova im vergangenen Jahrhundert entstanden. Ein Autor schrieb in der Zeitung Gazeta Shiqiptare (Albanische Zeitung) am 01.02.2004: „In der Zeit der Nazibesatzung Kosovas wurden von den deutschen Faschisten rund 500 Juden aus Kosova deportiert und vernichtet.“

1. Skanderbeg - eigentlich Georg Kastriota oder Gjergj Kastrioti Skënderbeu auf Albanisch - (* 1405, † 17. Januar 1468 in Lezha) war albanischer Fürst und ist durch seine Verteidigung Albaniens gegen das Osmanische Reich zum Nationalhelden Albaniens geworden. 1415 und wieder 1423 wurde der junge Georg als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam übertrat und den türkischen Namen Iskender erhielt (daher sein Beiname Skanderbeg). 1438 wurde er von Murad II. als Beg und Wali von Misia, Skuria und Jonima (Hauptstadt Kruja) ins heimatliche Albanien gesandt.

Der Londoner Vertrag wurde am 30. Mai 1913 geschlossen und beendete den Ersten Balkankrieg. Vertragsschließende Staaten waren Serbien, Griechenland, Bulgarien und Montenegro auf der einen Seite und deren Kriegsgegner das Osmanische Reich auf der anderen Seite. Vermittelt wurde der Vertrag von den europäischen Mächten Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien.

Albanisch - auf albanisch Shqip - bildet einen eigenständigen Zweig innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie. Es existieren zwei verschiedene Dialektgruppen: das Gegische und das Toskische. Die moderne albanische Schriftsprache wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage toskischer Dialekte entwickelt. 1972 kam dieser Prozess auf einem Kongress in Tirana zum Abschluss. Seit einigen Jahren mehren sich die Stimmen insbesondere aus dem Kosovo, verstärkt gegische Varianten in der Sprachpolitik zu berücksichtigen. Tatsächlich sind im Sprachgebrauch der kosovo-albanischen Medien zahlreiche Abweichungen von der albanischen Standardsprache festzustellen.

(*1862; † 29. März 1925) war ein albanischer Freiheitskämpfer. Der Kosovare setzte sich im Osmanischen Reich für die Interessen der Albaner ein und kämpfte 1912 erfolgreich gegen die Jungtürken. Während des Ersten Weltkriegs führte er eine Guerilliatruppe an. Im neu gegründeten Staat Albanien nahm er in verschiedene Regierungen Posten als Minister und als Kommandant in der Armee ein. Als Gegenspieler des späteren Königs Ahmed Zogu, dem die kosovarische Frage weniger wichtig war, wurde er von dessen Truppen verfolgt und dann auch in den nordalbanischen Bergen eingekesselt. Er erschoß sich am 29. März 1925, um der Gefangennahme zu entgehen.

Das Buch "Serbien und Albanien" brachte ursprünglich die Arbeitsgruppe Marxismus heraus. Internetadresse http://www.agmarxismus.net. Wir bedanken uns für die Genehmigung, das Buch komplett zu veröffentlichen. Die Übersetzung stammt von Amela Mirkovic.

Në shtypin shqiptar dhe atë kosovar është hapur një debat mbi fatin e çifutëve në Kosovë në shekullin e kaluar. „Gazeta Shqiptare“ e datës 01.02.2004 shkruajti: „Në kohën e pushtimit nazist të Kosovës, rreth 500 çifutë u internuan dhe u eliminuan nga gjermanët.“ Dr. Apostol Kotani e përgënjeshtroi këtë në gazetën e njohur „Koha Ditore“ të datës 03.05.2004. Zoti Kotani është autori i librit „Çifutët në Shqipëri në shekullin e kaluar“. Kotani e fillon analizën e tij tek „Koha Ditore“ me zhvillimin e komunitetit çifut në Kosovë në fillim të shekullit të 20-të. Sipas përshkrimit të Kotanit, në Kosovë jetonin deri në vitet 1910-1912 më shumë se 3000 çifutë. Zoti Kotani bazohet në dokumenta të ruajtura nga organizata çifute vendase dhe të huaja.