Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
17:06
24.09.2018

 Der Vorsitzende der Union der „Unabhängigen Gewerkschaften des Kosovas“ (BSPK), Avni Ajdini, gab der kosovarischen Zeitung „Telegrafi“ ein längeres Interview. Es wurde über die Lage der Arbeiterklasse gesprochen. Avni Ajdini sprach von der Möglichkeit, dass die Proteste der Arbeiter -„ ihre Unzufriedenheit zur Explosion führen könnten“-. Der Vorsitzende des BSPK griff scharf den

Von Redaktion Dieses Jahr werden am 1. Mai auch die Arbeiter in Kosova auf die Straße gehen. Fast alle Gewerkschaften innerhalb des Dachverbandes BSPK bereiten eine machtvollen 1. Mai Demonstration und Kundgebung am historischen Tag der Arbeiterklasse in Prishtina vor. Seit der Arbeiterverräter Haxhi Arifi, nicht mehr an der Spitze des BSPK steht, wird die 

 Von E.H. Die Gesellschaft in Kosova ist sozial tief gespalten. Der Kapitalismus und seine neoliberale Doktrin produziert fortlaufend tiefe Armut und enormen Reichtum . Karl Marx schrieb dazu: “Die Akkumulation von Reichtum auf dem einen Pol ist also zugleich Akkumulation von Elend, Arbeitsqual, Sklaverei, Unwissenheit, Brutalisierung und moralischer Degradation auf dem 

Gestern, auf der Straße “Muharrem Fejza”, in Prishtina im Gebiet „Lagjen Mati 1“wurde ein Arbeiter der Firma „Pastrimi“, von mehreren Personen geschlagen und verletzt. Er verlangte nur freie Durchfahrt, um Müll zu entsorgen. Die Müllentsorgung ist in Prishtina immer noch ein ziemliches Problem Die herumstehenden Passanten kamen dem Arbeiter nicht zu Hilfe. Offensichtlich ist

 Von Genc Mustafa 18% der Bürger und Bürgerinnen Kosovas leben in extremer Armut. Daran ändert auch die geplante Erhöhung der Sozialhilfe im Land nichts. Eine zweiköpfige Familie in Kosova erhält dadurch pro Tag 1.33 €. Eine fünfköpfige Famile bekommt pro Kind 0,66 Cent. Insgesamt sind das maximal zwei Stück Brot für 5. Personen. Eine Familie mit 8 Kindern 

Von Max Brym Die amerikanische Handelskammer in Kosova (Oda Ekonomike Amerikane)  ist der Ansicht, dass der Mindestlohn in Kosova nicht erhöht werden sollte. Gegenwärtig liegt der Mindestlohn bei 130 € für unter 35 jährige und bei 170 € für Arbeiter über 35 Jahre. Oftmals wird im privaten Sektor auch dieser Armutslohn nicht bezahlt. Der Euro ist in Kosova Landeswährung. Die

Der Besitzer der Supermarktkette "Maxi" zwingt die Arbeiter in Kosova, in seinen Geschäften zu kaufen. Den Arbeitern und Arbeiterinnen wurden die Löhne gekürzt. Ein Teil des Lohnes wird in Gutscheine umgewandelt. Diese Umwandlung hat den Zweck, die Arbeiter zu nötigen mittels Gutschein bei Maxi einzukaufen. Nach einem Monat verfällt der Gutschein. Bis dato erhielt ein Angestellter im Schnitt 200€ im Monat. Ab jetzt nur noch 170€. Der Gutschein bleibt Eigentum von „Maxi