Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:31
15.09.2019
Gjermanisht shqip   Die Weltbank stellte in ihrer letzten Untersuchung zu Kosova fest: „ Rund 45% der Bevölkerung in Kosova leben in Armut. Die meisten Familien haben weniger als 43 Euro im Monat um zu leben.“ Die Untersuchung der Weltbank benennt dafür aus ihrer Sicht einige Ursachen. Nach der Weltbank ist die enorm hohe Zahl von Armen in Kosova, dem Fakt geschuldet, dass Kosova das unterentwickeltste Gebiet im ehemaligen Jugoslawien war. Als weiterer Grund wird

der „ Krieg mit seinen Schäden im Jahr 1999“ benannt. Außerdem beklagt die „Weltbank“ die mangelnde Infrastruktur in Kosova. Nach den Aussagen der Weltbank sei es bis heute nicht gelungen den Anstieg der Armut zu verhindern. Letzteres ist in der Tat der Fall. Am Anstieg der Armut und der Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren ist allerdings ganz wesentlich der Privatisierungsprozess der Ökonomie in Kosova Schuld. Die von der UNMIK beförderte Privatisierung der Ökonomie führte am Beispiel des Baukombinats Ramiz Sadiku in Prishtina zu folgender Konsequenz: Eins arbeiteten in dem Kombinat 5000 Menschen, nach der Privatisierung blieben 300 davon übrig. Die Entlassenen Arbeiter haben bis dato keinerlei Abfindung erhalten. In den privatisierten Betrieben gibt es keinerlei Kündigungsschutz und keine geregelten Arbeitszeiten. Zudem sind die Löhne niedriger als in den noch staatlichen Unternehmen. Auf dem Land hat das große Bauernlegen begonnen. Die Raiffeisenbank Österreich und die Pro Credit Bank dominieren hier. Den Kleinbauern wurden Effektivzinsen von 14% aufs Auge gedrückt. Gleichzeitig steigen die Preise für landwirtschaftliche Technik und Düngemittel rapide an. Die meisten Agrarprodukte werden importiert, viele davon zu einem politischen Preis aus Serbien. Der kleine und mittlere Bauer wird in Kosova vernichtet. Für all die neoliberal kapitalistischen Grausamkeiten, steht auch die Weltbank.


Dokumentation aus http://www.mekulipress.com/mekulipress/?m=shfaqart&aid=538


" Të dhënat e BB-së, bëjnë të ditur se thuaja 45 për qind e popullatës në Kosovë është e varfër, ndërkohë që familjet marrin më pak se 43 euro në muaj.

Shkalla e lartë e varfërisë në Kosovë shpjegohet si rezultat i shumë faktorëve, duke filluar nga fakti se Kosova ishte rajoni më i pazhvilluar në ish-Jugosllavi, më pas dëmet e mëdha të shkaktuara gjatë luftës në vitin 1999, angazhimi i pamjaftueshëm i autoriteteve për zhvillim më të shpejtë, deri në mungesën e kapaciteteve infrastrukturore.

Sipas Bankës Botërore, edhe përfaqësuesit e institucioneve gjatë nëntë viteve të fundit që nga përfundimi i luftës në Kosovë, nuk janë përpjekur si duhet për uljen e varfërisë./ b.w./Mekuli Press/