Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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17.09.2019
In Kosova hat die "Bewegung für Selbstbestimmung" VV hat eine klare und entschiedene Stellungnahme gegen die Entlassungen am privatisierten Flughafen " Adem Jashari" in Prishtina abgegeben. Bekanntlich werden zum 1. April 70 Arbeiter durch die türkische Firma Limak entlassen. Den meisten anderen Beschäftigten wurden Dokumente vorgelegt, wonach sie sich mit Lohnkürzung bis 100 € pro Monat einverstanden erklären. Ersetzt werden die Entlassenen durch Billiglöhner aus der Türkei, deren Qualifikation in Frage gestellt wird. Für kommenden Montag ist in Prishtina ein Protest der Gewerkschaften angekündigt. Ab kommenden Donnerstag wollen die von den Entlassungen betroffenen Arbeiter in einen unbefristeten Hungerstreik treten. Die Firma Limak erklärt dazu: Dieser Fall beweist was auf die Arbeiter, in der bereits privatisierten KEDS (Stromverteilung) und nach der Privatisierung der PTK ( Post und Telekommunikation) zukommt." Vor einigen Tagen wurde 70 Arbeiter des internationale Flughafens " Adem Jashari " ohne Angabe von Gründen die Arbeit gekündigt. Unter den Entlassenen befindet sich eine schwangere Frau.Anlässlich der Unterzeichnung des Privatisierungsvertrages erklärte LIMAK" dass die Zahl der Beschäftigten am Flughafen erhöht wird". Das Gegenteil ist der Fall.Die Firma ignoriert elementare Arbeiterrechte, baut Personal ab und senkt die Löhne.Im Betrieb existiert ein extra " Sicherheitsdienst" welcher gewerkschaftliche Organisierung verhindern will. Die 70 Arbeiter sollen nach Erklärungen der Firma, " keinerlei Abfindung erhalten". Der Flughafen ist höchst profitabel. Um diesen Fakt zu verschleiern weißt die Firma nicht in Kosova sondern in der Türkei aus. In den offiziellen Stellungnahmen von LIMAK in Kosova ist hingegen von " Verlusten" die Rede. Letzteres ist ein billiger Trick um Abgaben in Kosova zu vermeiden und Entlassungen zu  um Abgaben in Kosova zu vermeiden und Entlassungen zu rechtfertigten An der Firma LIMAK sind Familienangehörige und enge Freunde des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan beteiligt.