Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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18.07.2019

Vollbild anzeigenDie Hälfte des Geldes bei öffentlichen Aufträgen gehen in Kosova an internationale Konzerne. Im Jahr 2012 erhielten diese Unternehmen insgesamt 325 Millionen Euro. Am meisten erhielt das Konsortium Bechtel & Enka". Für die Autobahn, welche das genannte Konsortium durch Kosova baut, war im Jahr 2012 eine Summe 235 Millionen Euro fällig. Andere internationale Unternehmen erhielten aus dem Staatsetat 90 Millionen Euro. Bei öffentlichen

Ausschreibungen gilt formal das niedrigste Gebot. Tatsache ist jedoch, dass diese Regel nur auf dem Papier existiert. Das Konsortium „ Bechtel & Enka“ wird letztendlich, die Summe von knapp einer Milliarde kassieren. Offiziell korrigiert Ministerpräsident Thaci die Zahl ständig nach oben oder er schweigt. Die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VV) präsentierte vor einiger Zeit Teile des Vertragstextes aus der sich die Summe von einer Milliarde für die Autobahn ergibt. Seit dieser Zeit schweigt die Regierung. Die offiziellen Regularien gelten in Kosova nur auf dem Papier. Die internationalen Konzerne wissen wie Aufträge vergeben werden. In Kosova gilt die Faustregel: Internationale Konzerne verdienen enorme Summen gerade im Strassenbau. Andererseits privatisiert die Regierung öffentliche Unternehmen, wie die sehr rentable PTK ( Post und Telekommunikation) zum Schleuderpreis. Kosova hat ein enormes Außenhandelsbilanzdefizit von 9 zu 1 . Durch letzteres galoppiert in Kosova die Inflation. Die gesamte Entwicklung zeigt: Die Masse der Menschen in Kosova wird immer ärmer, internationale Konzerne kassieren ab und eine kleine örtliche Clique wird immer reicher.

 

Quelle http://www.zeri.info/artikulli/7021/kompanite-e-huaja-ia-moren-kosoves-325-milione-euro