Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
06:15
23.09.2017

Das Stromverteilungsunternehmen Kosovas KEDS wurde vor einigen Jahren privatisiert. Die Folgen waren massive Preiserhöhungen sowie fortgesetzte Entlassungen. Für 26 Millionen Euro wurde das öffentliche Unternehmen an das türkische Unternehmen Limak faktisch verschenkt Nach Gewerkschaftsangaben kostete einst nach dem Krieg 1999, die Reaktivierung der

Stromverteilung im Landkreis Istog 26 Millionen Euro. Vor einigen Tagen wurden wieder 95 Arbeiter ohne Begründung von heute auf morgen entlassen. Die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV verurteilte diesen Akt entschieden. Der Leiter des Ausschusses für soziale Rechte, Faton Topalli VV, sowie der Leiter des Energieausschusses, Naim Hoxha, verurteilten auf einer Pressekonferenz von VETËVENDOSJE! hart diesen Akt. Sie sprachen sich gegen die illegalen Kündigungen aus. Faton Topalli erklärte:“ Gegen jegliche Moral und gegen jegliches Recht wurden Arbeiter vor zwei Tagen einfach entlassen,“ Im Mai entließ die KEDS 75 Arbeiter damit liegt die KEDS im Schnitt ihrer Entlassungen. Pro Jahr verlieren seit der Privatisierung 160 Arbeiter ihre Jobs. Die schändlichen Folgen der Privatisierung kosten in Ferronikel und überall Arbeitsplätze. Auch bei "Bechtel Enka" an der Autobahn wurden 50 Arbeiter entlassen und durch rumänische Sklavenarbeiter ersetzt die keinerlei Rechtsschutz haben ersetzt. VV fordert Maßnahmen zum Schutz der Arbeiter, gegen Ausbeutung und Diskriminierung Meist haben die Arbeiter keinen Kündigungsschutz und prinzipiell keine Krankenversicherung. Faton Topalli sagte:“ Unsere Arbeiter haben keinen Rechtsschutz oft erzwungene Verträge welche sie nach Unfällen ohne jegliche Absicherung lassen.“ Die Entlassenen der KEDS sind meist über 40 und Familienväter. Mittels der Entlassungen werden komplette Familien ins Elend gestürzt. Die KEDS versucht gleichzeitig bei den jüngeren Arbeitern, die Arbeitsintensität zu steigern, um die Profitrate zu steigern. VETËVENDOSJE! Will zusammen mit den Gewerkschaften für die Rechte der Arbeiter kämpfen. Gleichzeitig wurde auf der Pressekonferenz die elementare Ablehnung des neoliberalen kapitalistischen Privatisierungsprozesses in Kosova bekräftigt. In einer Erklärung machte Gestern der Vorsitzende von VV Visar Yimeri deutlich, „dass es mit VV keine Privatisierung des Rohstoffgiganten Trepca gibt“. "

Faton Topalli

30 Shtator 2016 -