Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
12:04
25.08.2019

Der amerikanische Präsident besuchte am 10. Juni Albanien. Dabei sprach er sich scheinbar für die „ Unabhängigkeit“ Kosovas aus. Der Kommentar von Max Brym, Herausgeber von Kosova-Aktuell, unter dem Motto: „Wer auf Bush setzt hat auf Sand gebaut“ führte zu vielen unterschiedlichen Zuschriften an die Redaktion. Wir veröffentlichen davon einige Beiträge unzensiert.


Große Ehre und Freude

Im Gegensatz zu Ihnen begrüßt das albanische Volk die klare Aussagen von Präsident Bush. Präsident Bush sprach sich klar für die Unabhängigkeit Kosovas aus. Jeder der dies nicht anerkennt ist entweder blind oder ein Feind.

A.S. Wien

 

Bush ist kein Freund

Der deutsche Philosoph Hegel schrieb an einer Stelle: „ Die Geschichte wiederholt sich“ Karl Marx ergänzte und schrieb, das „eine mal als Tragödie und das andere Mal als Farce“. Der Bush Besuch und der lächerliche Empfang der ihm bereitet wurde bestätigt wieder einmal diese Erkenntnis. Einst war Albanien unter Enver Hoxha in sehr starkem Maß international isoliert, heute führt der einstige Herzspezialist Enver Hoxhas ,der berüchtigte Reaktionär Sali Berisha Albanien neuerlich in die Isolation. Georg Bush und seine Politik wird zurecht von weiten Teilen der Menschheit zutiefst abgelehnt. Der Name Bush steht für Krieg, Besatzung ( Irak) Umweltverschmutzung und neoliberale soziale Grausamkeiten. Überall auf der Welt wird gegen Bush demonstriert. Nur in meiner Heimat Albanien wird für Bush eine Postkarte entwickelt. Herr Berisha und die führenden Politikaster Kosovas isolieren neuerlich Albanien in der Welt. Diesmal im Gegensatz zu Hoxha auf absolut reaktionäre Art und Weise. Die Hoffnung Bush würde Kosova die Freiheit bringen ist der größte Blödsinn den man sich vorstellen kann. Bush steht für den Ahtisaari-Plan, der Kosova bekanntlich zugunsten Serbiens teilt. Bush spricht nicht davon, dass er ein Referendum des Volkes in Kosova begrüßen und unterstützen würde. Wenn er diese antidemokratische Haltung mit „ Unabhängigkeit“ in Verbindung bringt dann ist das nichts als der altbekannte Trick eines politischen Hochstaplers. Tatsächlich gibt es im Rahmen der neuen globalen Weltordnung verschärft auftretende zwischenimperiale Konflikte. Es gibt die EU, die NAFTA, ASEAN und als neue globale Player Russland und China. Zwischen diesen Blöcken und Mächten nimmt die Rivalität und Konkurrenz zu. Die Frage Kosova stellt sich in diesem Schachspiel nur so: „ Welcher der Räuber, oder welche Bande setzt ihr koloniales Konstrukt gegen die Menschen in Kosova durch. Nur die Eigenaktivität des Volkes im Vertrauen auf sich selbst, im Bündnis mit den progressiven Kräften auf der Welt bietet Aussicht auf Erfolg. Nur wenn unten auf die Tube gedrückt wird kann oben etwas herauskommen. Ohne Druck und Eigenaktivität wird nichts positives passieren. Dummes Fahnenschwenken, Passivität, Vertrauen gegenüber einer Supermacht garantieren nur die Niederlage.

A.H. München

 

Das Irrlicht Kurti und der Schwätzer Brym

 

Albin Kurti hat sich verrannt und schadet mittlerweile den Albanern. Herr Brym ist kein Albaner, Brym ist Jude und Marxist. Von Herrn Brym kann nichts gutes erwartet werden. Das liegt in seiner Abstammung begründet. jüdische Marxisten und Ideologen verwirren alle Völker und Herr Brym scheint von irgendjemand den Auftrag zu haben den Albanern zu schaden. Um Kurti kann es einem nur noch leid tun. Hoffentlich hat ihn die Haft etwas kuriert.

Ein albanischer Patriot.
Anmerkung der Redaktion: Diese Zuschrift stammt von keinem Patrioten sondern von einem antisemitischem Dummkopf, von denen es unter den Albanern nicht allzuviele gibt. Der Müll wurde uns aus Basel zugesandt. Im Allgemeinen veröffentlichen wir solche dummen und faschistischen Positionen nicht.


Bush wird uns nicht enttäuschen

Georg Bush hat sich in Tirana deutlich für Unabhängigkeit ausgesprochen. Bush nicht ist Lügner sondern glaubhaft.

N.H. Zagreb


Amerikanische Politik

Der NATO Angriff gegen Jugoslawien im Jahr 1999 wurde nicht wegen dem Leid des Volkes durchgeführt. Es ging darum auf dem Balkan für Ruhe und Ordnung im eigenem Interesse zu sorgen. Die USA hatte kein Vertrauen mehr in Milosevic, mit dem Aufstand der UCK fertig zu werden. Gelegenheiten für Massaker gab man Milosevic genug. Als die NATO in Kosova einzog war das wichtigste die Entwaffnung der UCK. Seit 1999 wurden 12.000 ehemalige UCK Kämpfer angeklagt und verurteilt. Nicht ein einziger serbischer Paramilitär wurde für seine Verbrechen bestraft. So sieht die Politik der USA, aber auch die Politik Deutschlands und Frankreichs in Kosova aus. Der Empfang für Bush in Tirana war mehr als peinlich.

 

Grüße R. G. Zürich


Danke Herr Brym

Der Kommentar von Herrn Brym trifft Nagel auf den Kopf. Wir sind kein dummes Volk nur die Politiker bei uns sind dumm und korrupt.

G. J. Göttingen

 

Kommunismus pur

Sie verbreiten Kommunismus. Berisha steht für Vaterlandsliebe und Bush für Freiheit.

 

D. C. Brüssel